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Gastronomie

14.02.2020

Im Côcô in Augsburg gibt es bald asiatische Fusionsküche

Tuan, Kien, Hien und Trung Nguyen (von links) freuen sich auf die Eröffnung ihres neuen Lokals in der Kapuzinergasse. Bei der Sanierung haben die Betreiber viel selber gemacht.
Bild: Michael Hochgemuth

Plus Dort, wo in Augsburg über Jahrzehnte das Restaurant Milano war, eröffnen vier Freunde ein neues Restaurant: das Côcô. Was die Inhaber vorhaben.

Die Kapzuinergasse 24 ist vielen Augsburgern, die gerne essen gehen, ein Begriff. In dem Gebäude war jahrzehntelang das Ristorante Milano der Familie Scafidi beheimatet. Als es im Herbst 2014 schloss war ein Nachfolger schnell gefunden, die „Osteria Katzlmacher“. Nach dreieinhalb Jahren wurde das Restaurant allerdings wieder geschlossen, seit Frühjahr 2018 wurde dort keine neue Gastronomie eröffnet. Das wird sich aber bald ändern.

Neu in Augburg: Im Côcô gibt es nicht nur Sushi

In den vergangenen Monaten wurde dort immer wieder hinter abgeklebten Scheiben gewerkelt. Inzwischen ist der Sichtschutz weg und lässt den Blick in den geräumigen Gastraum zu. Darin erinnert nichts mehr an die früheren Gastronomien. Das neue Restaurant „Côcô“ wurde großräumig gestaltet. „Industrial Style“ nennen die neuen Inhaber ihren Stil. Boden, Tische und Stühle sind bewusst in gedeckten Farben gewählt, damit die Hingucker besser zur Geltung kommen. Eine bemalte Zimmerwand, bunte Leuchtröhren an der Decke, ein Moosbild und ein Regal voller Glückskatzen. Diese Winkekatzen werden vor allem in asiatischen Ländern als Glücksbringer genutzt. Im Côcô dienen sie daneben auch noch als Dekoration.

Ende kommender Woche soll das neue Lokal eröffnen – dann wird dort keine italienische Küche mehr serviert. Dann gibt es dort unter anderem Sushi – asiatische Fusionsküche mit japanischen, vietnamesischen und peruanischen Einflüssen. Für die Inhaber Tuan, Kien, Hien und Trung Nguyen ist es bereits das vierte Restaurant. In Nürnberg haben die vier Freunde, die allesamt in Deutschland aufgewachsen sind und vietnamesische Wurzeln haben, zwei Lokale. In Fürth gibt es ein weiteres Restaurant.

Das neue asiatische Restaurant soll noch im Februar eröffnet werden. Dann gibt es dort asiatische Fusionsküche.
Bild: Michael Hochgemuth

Eine typische Restaurantkette soll das Côcô aber nicht sein – jedes Lokal würde sich in der Einrichtung und teilweise auch in der Speisekarte unterscheiden, sagen sie. Das Lokal in der Kapuzinergasse entdeckten sie im Internet und waren nach einem persönlichen Besuch sehr angetan. Neben den rund 80 Plätzen im Inneren des Lokals können sie dort im Sommer auch 40 bis 50 Plätze auf der Terrasse bieten.

Bei der Sanierung haben die Betreiber selbst Hand angelegt

Die Inhaber haben bei der Sanierung des Lokals selber Hand angelegt. „80 Prozent der Arbeiten haben wir in den vergangenen Monaten erledigt“, berichtet Tuan Nguyen. Gemeinsam mit seinen Freunden habe sie eine Fußbodenheizung verlegt, die Küche eingerichtet, die Elektrik erneuert, einen Kühlraum eingerichtet. Es sei schon immer der Traum der Freunde gewesen, ein eigenes Lokal zu bewirten. Vor über vier Jahren setzten sie ihren Traum in die Realität um. Jeder bringe sein Wissen in ihre gastronomischen Projekte mit ein – Tuan Nguyen gibt dabei in der Küche die Richtung vor.

Der Küchenchef wurde im Grand Hyatt am Potsdamer Platz in Berlin ausgebildet. „Der Hauptbestandteil unserer Speisen kommt aus der japanischen Küche. Im Côcô in Augsburg bieten wir auch neue Kreationen an“, sagt Tuan Nguyen.

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