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Augsburger Kandidatin

28.11.2018

Immer nackt: Wie es Marina Tauscher bei "Adam sucht Eva" erging

Marina Tauscher macht derzeit mit einem Kumpel, wie sie erzählt, Urlaub auf Gran Canaria. Den Bikini behält sie aber an.
Bild: Thomas Mattern

Für Marina Tauscher ist bei der RTL-Kuppelshow "Adam sucht Eva" schon Schluss. Im Interview erzählt die Augsburgerin (27), wie es war - so ganz nackt.

Frau Tauscher, wie schlimm ist es für Sie, dass Sie aus der RTL-Kuppelshow „Adam sucht Eva“ rausgewählt wurden?

Marina Tauscher: Ganz ehrlich - ich habe mich darüber überhaupt nicht geärgert.

Wieso, hatten Sie keine Lust mehr, länger nackt vor der Kamera herumzuspringen?

Tauscher: Daran lag es nicht. Aber meine Laune war nach fünf Tagen auf dem Tiefpunkt. Immer nur auf dem Schiff zu sein - da fehlte mir die Action. Darum war ich nicht traurig. Ich hatte zu dem Zeitpunkt sowieso keine Lust mehr.

Einen Mann fand Marina bei "Adam sucht Eva" 2018 richtig gut

Ihren ersehnten Traummann scheinen Sie auf dem Schiff nicht gefunden zu haben ...

Tauscher: Also Jan Sokolowsky hätte mir schon gefallen. Ich kann nicht sagen, was passiert wäre, wenn wir mehr unter uns gewesen wären, also ohne die anderen Teilnehmer und ohne Kameras. So aber bin ich selbst für mich eher auf die Bremse gestiegen.

War es für sie ein Problem, sich nackt vor den Kameras zu bewegen?

Tauscher: Tatsächlich gar nicht. Allein im Schatten hatte es bei dem Dreh vor Rhodos 40 Grad. Da wäre jede Klamotte zu viel gewesen. Außerdem sind alle auf dem Schiff nackt. Man denkt irgendwann nicht mehr darüber nach.

Die 27-jährige Sachbearbeiterin aus Augsburg hat mit Nacktheit kein Problem.
Bild: Mg Rtl D

Verhält man sich ohne Kleidung anders?

Tauscher: Gute Frage. Wenn ich eine Hose getragen hätte, hätte ich mich vielleicht manchmal ungezwungener hingestellt. Aber so achtete ich schon darauf, wie ich da stand. Ich wollte vor der Kamera auch nicht zu viel von meinem Körper preis geben.

Gina-Lisa Lohfinks Äußeres ist nicht Marinas Geschmack

Fanden Sie die Körper der anderen Kandidaten attraktiv?

Tauscher: Grundsätzlich schon. Aber manches ist natürlich Geschmackssache. An einer Gina-Lisa Lohfink etwa ist vieles künstlich. Die vielen Tattoos, der große Vorbau und die dicken Lippen - das erschlägt einen etwas. Bei mir ist alles natürlich und damit bin ich zufrieden.

Gibt es ab jetzt für Sie nur noch FKK-Urlaube?

Tauscher: Nein. ’Adam und Eva’ war zwar eine coole Erfahrung. Aber ich fühle mich im Bikini schon wohler.

Für viele ist die Nackt-Kuppelshow „Adam sucht Eva“ unterstes Fernsehniveau. Wie sehen Sie das?

Tauscher: Das kann man so nicht sagen. Die Teilnehmer sind halt alle nackt. Mehr nicht. Und die Sendung wird nicht unter Tags ausgestrahlt. Außerdem passiert ja nichts Schmuddeliges. Es ist halt mal ein anderes Fernsehformat.

Sich nackt in dieser Show zu zeigen, bringt natürlich auch Lästereien auf Facebook und Co. mit sich. Wie halten Sie das aus?

Tauscher: So etwas muss an mir abprallen. Es sind eher die Frauen, die negativ reagieren. Da ist sicherlich auch Neid mit im Spiel. Ich habe ja nichts Schlimmes gemacht und wir leben auch nicht mehr im 13. Jahrhundert. Ich hatte einfach Lust auf diese Erfahrung. Was andere sagen, interessiert mich nicht.

Würden Sie auch ins Dschungelcamp gehen?

Tauscher: Gina-Lisa Lohfink meinte zu mir, ich sei nicht dschungelcamp-tauglich, weil es dort morgens keinen Kaffee gebe. Und ich brauche Kaffee. (Sie lacht und überlegt kurz) Also wenn ich für das Dschungelcamp genügend Kohle bekäme, würde ich es schon ausprobieren.

Marina Tauscher sagt, wegen ihrer langen, blonden Haare wird sie oft angeschaut.
Bild: Thomas Mattern

Momentan sind Sie kaufmännische Sachbearbeiterin und arbeiten als Halbtageskraft. Nebenbei modeln sie. Wie soll Ihre Zukunft aussehen?

Tauscher: Es gibt bereits Gespräche für weitere TV-Produktionen. Aber darüber darf ich nicht reden. Schauspielerei wäre cool. Mir hatte das Schultheater schon großen Spaß gemacht. Aber mein wirklicher Traum wäre, eine eigene Sendung zu moderieren. Ich glaube, das könnte ich gut.

Wo man Marina in Augsburg antrifft

Wo in Augsburg kann man sie denn antreffen?

Tauscher: Ich gehe abends in die Rofa und ins Kesselhaus. Ich bin auch gerne in der Maxstraße unterwegs. Im Sommer halte ich mich viel am Lech auf. Schließlich bin ich in der Firnhaberau aufgewachsen.

Werden Sie jetzt in Augsburg auf offener Straße erkannt?

Tauscher: Ja, schon. Aber die wenigsten trauen sich, mich anzusprechen. Erst im Gespräch, an der Kasse oder so, heißt es dann: Sie sind doch die aus dem Fernsehen. Aber - und das soll nicht eingebildet klingen - ich bin es gewohnt, dass ich wegen der langen, blonden Haare oft angeschaut werde.

Lesen Sie dazu auch: Augsburgerin Marina lässt bei Adam sucht Eva 2018 die Hüllen fallen

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