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13.08.2009

Immer schön langsam?

Die Bauarbeiten der Linie 6 auf der Friedberger Straße und auch anderswo in der Stadt schleppen sich dahin, finden manche Beobachter. Warum etwa wird kaum an Samstagen, Brückentagen und am Abend gearbeitet?

Tiefbauamtsleiter Josef Weber erklärt, wie die Stadt bei Baustellen allgemein vorgeht: "Wir halten uns an die Tarifverträge. Diese schreiben vor, dass die Arbeiter nicht länger als zehn Stunden eingesetzt werden dürfen."

Man versuche zwar, mit einer zweiten Kolonne die Einsatzzeiten zu verlängern, das gestalte sich jedoch schwierig. "Dazu müssen die Firmen auch ausreichend Personal bieten können."

Deshalb werde nur in begründeten Ausnahmefällen an Samstagen, bis spät in den Abend oder gar nachts gearbeitet. Das liegt auch an der Lärmbelästigung. "Wir haben schon versucht, mit den Arbeiten bereits um 5 Uhr morgens zu beginnen und sie abends bis 20 oder 21 Uhr fortzusetzen. Doch dann dauert es nicht lange, bis sich die ersten Anwohner beschweren."

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Bonus ist nicht erlaubt

Andere Mittel, Bauarbeiten zu beschleunigen, hat die Stadt nicht. Bonussysteme seien nicht zulässig, erklärt Weber. "Als öffentlicher Auftraggeber dürfen wir keine Honorierung dafür ausloben, wenn Firmen vor dem eigentlichen Termin fertig sind." So könne man sich nur damit behelfen, die Baustellen in die Ferienzeit zu verlegen. Hier habe man zwischen 40 und 50 Prozent weniger Verkehr.

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