Augsburg
26.09.2008

In den Salsa kommt Bewegung

Das Salsa-Fieber ist in Augsburg ungebrochen. Berstend voll ist die Tanzfläche im Brauhaus 1516, seit dort zum ersten Mal "Cuban Salsa Power" mit der Tanzschule von Emelito angesagt war. Bewegung, auch im übertragenen Sinn, gehört zu dem feurigen Paartanz aus Kuba. Neben eingespielten Plätzen wie das mo'town werden neue Orte, aber auch neue Formen ausprobiert, zum Beispiel bei Festivals.

Tänze wie Salsa haben Einzug gehalten in Fitnessstudios. Trainerin und Eventmanagerin Daniela Hochgesang, die auch die Noche de la Salsa im abraxas organisiert, bietet beispielsweise ihre eigene Mischung, Salsa-Aerobic an. In vielen Studios gehört der Tanz zum Standardprogramm. "Die Szene ist groß und wächst", weiß Lena Weißer, begeisterte Tänzerin. Sie schätzt, wie die meisten, die neue Ausgeh-Location Brauhaus: "Hier ist genug Platz." Denn leicht hat es die Szene nicht, ist immer wieder zu hören. Nicht nur eine ausreichend große Tanzfläche muss da sein. Die Salsa-Fans konsumieren in der Regel wenig teure Getränke, denn mit viel Alkohol im Blut hält man die Nacht auf den Beinen nicht durch. Das machen viele Clubs auf Dauer nicht mit, sagen Szene-Kenner. So ist man immer auf der Suche. Die bayerisch-kubanische Mischung im Brauhaus hat jedenfalls ihren eigenen Charme, spontan schwangen da auch Franziska Reiter und Mario Lyska, zufällige Gäste, das Tanzbein. "Allein das Zusehen ist schon super", sagen sie.

Die Szene aufzupeppen und Leute zu begeistern, das hat sich DJ Toledo vorgenommen. Regelmäßig organisiert er an verschiedenen Orten Salsa-Festivals, bei denen der Tanz ein Element ist. Ein Wochenende lang Urlaubsatmosphäre ist angesagt, mit Trommeln, Spanischkurs, Flamenco, Livebands. "Es muss etwas Neues her. So ein Festival, das fehlt einfach!", sagt er. (juni)

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