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Jahresempfang
09.10.2018

„Wir müssen Grenzen setzen“

Beim Jahresempfang des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa hielt Hubert Hüppe (rechts) den Festvortrag.
Foto: Annette Zoepf

Hubert Hüppe, früherer Behindertenbeauftragter der Regierung, warnt vor Auswirkungen der Pränatal-Diagnostik

Hubert Hüppe hat am Montagabend im Ulrichshaus in Augsburg eindringlich vor den Auswirkungen der Pränatal-Diagnostik gewarnt. „Tatsächlich geht es hier um Selektion. Wer darf leben, wer nicht?“, sagte der frühere Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen beim Jahresempfang des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa. Es gibt nach Ansicht Hüppes einen gesellschaftlichen Druck auf werdende Eltern, behinderte Kinder – etwa mit Downsyndrom – erst gar nicht zur Welt kommen zu lassen. Vorgeburtliche Bluttests hält er für „nicht verfassungsgemäß“. Hüppe hielt vor rund 300 geladenen Gästen aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Bistums Augsburg den Festvortrag mit dem Titel: „Der achte Tag der Schöpfung – Wie wir mit dem Leben umgehen“. In dem ging es um die ethischen Grenzen des vom Menschen Machbaren – sei es in der embryonalen Stammzellforschung oder beim Thema Klonen. „Wir müssen politische und gesellschaftliche Grenzen setzen, sonst wird es keine Grenzen geben“, sagte er.

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