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23.06.2009

Jawort in der Uni-Cafete

Simone und Christian Buchecker haben sich als Studenten an der Uni Augsburg kennengelernt. Zehn Jahre später sind sie als Ehemalige zurückgekommen und haben sich an genau diesem Ort trauen lassen.

"Sieben Jahre haben wir hier gemeinsam Betriebswirtschaftslehre studiert", erinnert sich Simone Buchecker. Ein Paar waren die beiden zu dieser Zeit noch nicht. "Es war aber immer auch ein bisschen mehr als Freundschaft zwischen uns", verrät die Braut. Seit drei Jahren sind sie offiziell zusammen. Vergangenes Jahr haben sie kurz vor der Geburt ihres Sohnes Julius standesamtlich geheiratet. "Die Trauung fand damals im kleinen Kreis statt. Die große Feier wurde jetzt bei der kirchlichen Trauung nachgeholt."

"Meines Wissens ist das hier die erste Hochzeit", sagte Claudia Lange-Hetmann, Unireferentin für Ehemalige (Alumni). Sie machte die Erfüllung des ungewöhnlichen Wunsches möglich. Auch wenn der Platz vor der Alten Cafeteria mit dem Flair einer Kirche kaum konkurrieren kann - an Atmosphäre mangelte es am vergangenen Samstag gewiss nicht: Ein roter Teppich, mit weißem Stoff überzogene Bänke, pastellfarbener Blumenschmuck und Streichmusiker bilden den Rahmen für den Ehebund. Es fließen sogar ein paar Tränen der Rührung. "Ich finde die Idee originell. Das ist doch viel schöner als eine traditionelle Dorfhochzeit und es trifft den Charakter des Brautpaares", meint Kathrin Brisseau, eine Freundin der Braut.

Das Ehepaar Buchecker wohnt inzwischen in Berlin, doch Freunde und Familie leben in Bayern. "Deshalb wollten wir auch hier feiern", erklärt Simone Buchecker. "Das Studium war vielleicht die coolste Zeit in unserem Leben. Hier gibt es so viele Erinnerungen."

Jawort in der Uni-Cafete

Reise in die Vergangenheit

Auch für viele der 70 Hochzeitsgäste war es eine Reise in die Vergangenheit. "Die Idee, zu den Anfängen zurückzukehren, finde ich großartig", sagt Kate Volpe. Vielen gefiel es so gut, dass sie das Lied "Ti Amo" anstimmten. Damit brachten sie das Brautpaar zum Lachen.

"Ein größeres Kompliment und Ausdruck der Verbundenheit für die Uni kann es überhaupt nicht geben", findet Claudia Lange-Hetmann. Sie geht dennoch davon aus, dass Heiraten in der Universität die Ausnahme bleiben wird.

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