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Justiz
15.04.2019

Wie Ermittler einen Augsburger Betrüger um die halbe Welt jagten

Nairobi, Kenia: Hier kamen deutsche Ermittler dem Augsburger Betrüger Gerhard P. auf die Schliche. Und sie stellten dem Mann eine Falle – die letztlich dazu führte, dass er nach Deutschland zurückkehren musste und in Augsburg erneut von einem Gericht verurteilt wurde.
Foto: dpa

Gerhard P. verkaufte gefälschte Kunstwerke an Auktionshäuser und lebte in Kenia. Bis er in eine Falle tappte. Eine Geschichte von dubiosen Deals und kriminellen Anwälten.

Der breiten Öffentlichkeit ist sein Name kein Begriff, dem Kunstmarkt sehr wohl. Gerhard P. ist gefürchtet.Auktionshäuser mit internationalem Renommee haben schon viel Geld verloren, weil sie seine Bilder – darunter auffallend viele Aquarelle von Emil Nolde – versteigerten. Fälschungen, wie sich herausstellte. Der heute 65-Jährige ist Ende März in Augsburg wegen Betrugs erneut zu mehr als drei Jahren Gefängnis verurteilt worden (wir berichteten). Es blieb offen, wie schon 2004 vor dem Münchner Landgericht, ob Gerhard P. selbst der Plagiator ist. Er selbst bestreitet das entschieden. Die Staatsanwaltschaft in Augsburg – seinem letzten Wohnsitz in Deutschland – hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dem Betrüger habhaft zu werden.

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15.04.2019

>> Schlecht, wenn ein Ausländer keine Ausweispapiere vorweisen kann. Schon am nächsten Tag saß Gerhard P. im Flugzeug... <<

So allgemein kann man das nicht sagen ;-)

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