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Feuerwehr

30.04.2013

Kabelbrände legen den Verkehr lahm

Mehrere Brände in der Ulmer Straße beschäftigten die Feuerwehr – und sorgten für Verkehrsbehinderungen in der Umgebung.
Bild: Anika Taiber

Vier Einsätze an der Ulmer Straße nach Feuer in einem unterirdischen Schaltkasten mitten in Kriegshaber. Wegen Straßensperrung stauen sich Autos. Anwohner ohne Strom

Autos stauten sich rund um die gesperrte Ulmer Straße, die Straßenbahn konnte nur bis zur Wertachbrücke fahren, Anwohner mussten ihre Fenster aus Sicherheitsgründen geschlossen halten und waren teils mehrere Stunden ohne Strom: Brände in einer unterirdischen Elektroanlage beim alten Straßenbahndepot in Kriegshaber hatten gestern Nachmittag große Auswirkungen.

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Die Brandursache sei schwer zu klären, sagte Stadtwerkesprecher Jürgen Fergg. Höchstwahrscheinlich sei ein technischer Defekt Auslöser gewesen. In Brand geraten waren ein Schaltschrank für Ampelanlagen unter einer Verkehrsinsel sowie Kabel.

Vier Einsätze meldete die Berufsfeuerwehr insgesamt. Gegen 13.30 Uhr wurde sie gleichzeitig zu drei Einsatzstellen gerufen, berichtet Feuerwehr-Sprecher Friedhelm Bechtel. Auf einer Länge von 800 Metern drang an drei Stellen Rauch aus Elektroverteilerkästen und einem Elektroverteilungsschacht. Die Feuerwehrleute erstickten den Brand mit Kohlendioxid. Der Strom wurde abgestellt und Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz entrauchten den unterirdischen Elektroverteilerschacht mit einem Hochleistungslüfter. Die Einsatzkräfte waren noch vor Ort, als ein weiterer Brand gemeldet wurde. Auch diesen konnten sie löschen.

Für den Einsatz, an dem 30 Mann in neun Fahrzeugen beteiligt waren, musste die Ulmer Straße zwischen Langemarckstraße und Neusässer Straße mehrere Stunden gesperrt werden. Dementsprechend groß waren die Verkehrsbehinderungen. Auch die Straßenbahnlinie 2 Richtung Klinikum konnte nur bis zur Wertachbrücke fahren, selbst Busersatzverkehr war erst ab dem späten Nachmittag möglich. Das Gute in dem Chaos: Verletzt wurde niemand.

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