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Augsburg

28.04.2019

Kälteeinbruch hat Folgen für Plärrer und Dult

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Die Marktkaufleute auf der Augsburger Frühjahrsdult hoffen, dass es diese Woche wieder schöner und wärmer wird.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Die Bilanz vom Wochenende fällt gemischt aus. Warum Festzelte am Samstag die Eingänge schließen mussten.

Temperaturen im einstelligen Bereich, Wind, Regen und nur wenig Sonne: Das wechselhafte Wetter am Wochenende wirkte sich auf die Besucherzahlen am Augsburger Plärrer und auf der Dult aus. Aber die Folgen waren ganz unterschiedlich.

„Der Vorsprung durch den schönen Auftakt hat sich wieder auf das Normalmaß eingependelt“, hieß es am Sonntag bei den Schaustellern am Plärrergelände. Es gebe aber keinen Grund zur Klage. Ein kaltes Wochenende sei zu verkraften. Viele der Fahrgeschäfte seien durch Dächer vor Regen geschützt.

In den Zelten wirkte sich die Kälte anders aus

In den Festzelten hatte der Kälteeinbruch andere Folgen. Dort war der Besucheransturm riesengroß. Im Schaller-Zelt musste das Sicherheitspersonal am Samstagabend die Eingänge für etwa 30 Minuten schließen, weil bei Regen zu viele Besucher auf einmal ins Zelt drängten. Insgesamt seien die Gäste friedlich und angenehm gewesen, sagt Festwirt Dieter Held. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucherecho.“

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In den kommenden Tagen seien auch noch freie Plätze im Festzelt zu haben. Für Gäste ohne Reservierung lohne es sich, um kurz nach 18 Uhr ins Zelt zu schauen, sagt Tina Held von der Wirtsfamilie. Wenn die reservierten Tische um diese Uhrzeit nicht besetzt sind, werden sie kurz darauf wieder freigegeben. Ins Schaller-Zelt passen rund 2500 Feierlustige. Die Regel, dass reservierte Tische wieder freigegeben werden, wenn sie nicht besetzt sind, gibt es auch im Festzelt Binswanger.

Das Wochenende auf dem Plärrer war "top"

Eine gute Bilanz zieht Angelika Kempter vom Binswanger-Zelt. „Das Wochenende war top.“ Auch dort war der Besucherandrang am Samstagabend so groß, dass aus Sicherheitsgründen eine knappe Stunde lang die Eingänge geschlossen werden mussten. „Bei Regen wollten alle rein“, so Angelika Kempter.

Beim Ausblick auf diese Woche sagt sie, dass im Binswanger-Zelt am Montag noch Plätze reserviert werden können. An allen anderen Tagen seien die Kontingente ausgeschöpft. Man kann es aber auch auf gut Glück probieren. Im Zelt, das Platz für rund 4000 Menschen bietet, werden etwa 30 Prozent der Tische nicht fest vergeben.

Manfred Müller zieht für die Beschicker der Frühjahrsdult eine Zwischenbilanz. „Das Osterwochenende war okay, dann war es etwas verhalten.“ Bei den Umsätzen sei man sehr vom Wetter abhängig. Müller hofft, dass in dieser Woche noch einmal eine größere Menge von Besuchern auf die Dult kommt.

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