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05.06.2009

Kampf gegen Müll und Knöterich

Bärenkeller Alte Sofas, Fernseher und sogar benutzte Spritzen findet Dieter Bartl, Obmann der Kleingartenanlage Hirblinger Straße, immer wieder im Gestrüpp im Norden der Kleingarten-Anlage im Bärenkeller. Eine Erweiterung soll langfristig der Vermüllung einen Riegel vorschieben.

Bis zu drei Meter hoch wuchert der japanische Knöterich am Rande der Gartenanlage und bietet Umweltverschmutzern daher einen idealen Sichtschutz. "Dort finden wir alles an Müll, meistens von Alkohol- und Drogenpartys. Da herrscht natürlich besondere Vorsicht beim Aufräumen", ärgert sich der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Bärenkeller, Mathias Kuntzer, über die derzeitigen Zustände.

Problempflanze wächst innerhalb kürzester Zeit

Zwar sichert nun das Amt für Grünordnung und Umwelt zu, die Grünfläche regelmäßig zu mähen, doch wächst die Problempflanze innerhalb kürzester Zeit wieder mehrere Meter hoch. Eine dauerhafte Lösung im Kampf gegen Abfallsünder und Zuwucherung stellt der Beschnitt daher nicht dar.

Kampf gegen Müll und Knöterich

Die Mitglieder der Kleingartenanlage befürworten deshalb den Kauf des verwahrlosten Grundstücks, um dieses für eine Erweiterung ihrer Kolonie zu nützen. Dies sei bereits seit vielen Jahren der Wunsch der Schrebergärtner, so Kuntzer. Auch Stadtrat Günter Göttling unterstützt diesen Plan. "Derzeit gibt es etwa 760 Vormerkungen für Kleingärten, eine Erweiterung der Anlage wäre daher eindeutig sinnvoll."

Teil des Grundstücks ist in Privatbesitz

Doch auch dieses Vorhaben gestaltet sich schwierig. Zwar ist der Großteil der Grünfläche im Besitz der Stadt - dort ist der Grundstückskauf im Bereich des Möglichen - doch befindet sich ein schmaler Grünstreifen auch in Privatbesitz. "Wenn wir das O.K. der Stadt bekommen, werden wir natürlich auch in Kontakt mit dem Besitzer treten und alles daran setzen, dieses Grundstück zu erwerben", so Kuntzer.

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