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Augsburg

06.02.2018

Kanzlerin lässt Oberbürgermeister Gribl nicht nach Hause

Kurt Gribl und Angela Merkel bei einem gemeinsamen Auftritt im Jahr 2008.
Bild: Fred Schöllhorn (Archiv)

Eigentlich wollte Oberbürgermeister Kurt Gribl am Dienstag wieder in Augsburg sein, doch es kommt jetzt anders.

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin zwischen Union und SPD gehen in die nächste Verlängerung. Am Dienstag werden die Gespräche nun fortgesetzt.

OB Gribl bei Koalitionsverhandlungen

Eigentlich wollte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl ( CSU), der zum Verhandlungsteam der CSU gehört, am Dienstag wieder in Augsburg sein, um den Amtsgeschäften vor Ort nachzugehen. Doch jetzt muss der Rathauschef länger in Berlin bleiben. Die Kanzlerin Angela Merkel lässt Gribl nicht nach Hause.

Noch am Montagabend hatte Gribl selbst geäußert, dass er davon ausgehe, im Lauf des Dienstags wieder in Augsburg zu sein. Doch es kam dann wieder einmal anders als geplant. „Ja, es ist richtig, OB Gribl ist auch am Dienstag noch in Berlin“, bestätigte am Vormittag Richard Goerlich, Sprecher der Stadt Augsburg und persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Kanzlerin Merkel braucht Gribl in Verhandlungen

Die Rückkehr verzögere sich. Gribl habe ihn am späten Montagabend noch informiert, dass er weiter bei den Verhandlungen beteiligt sein soll. Dies geschieht, wie zu hören ist, auch auf ausdrücklichen Wunsch der Kanzlerin.

Gribl ist seit Samstag der Vorwoche nun in Berlin, um an den Koalitionsverhandlungen teilzunehmen. Dass es jetzt weit mehr als eine Woche werden wird, in der Gribl in der Hauptstadt weilt, damit hatte er bei der Abfahrt aus Augsburg wahrlich nicht gerechnet.

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