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Augsburg

28.08.2017

Karte statt WhatsApp: Augsburger Start-up will Briefkultur erhalten

Das Team des Augsburger Start-ups Hohoi.
Bild: Hohoi

Immer weniger Menschen schreiben herkömmliche Grußkarten. Ein Start-up aus Augsburg will dem entgegenwirken. Was steckt hinter der Geschäftsidee steckt.

Urlaubsgrüße werden gerne via Whatsapp verschickt – inklusive Fotos von den Attraktionen vor Ort. Auch zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zu anderen Festivitäten kommen Grußkarten immer häufiger in digitaler Form. Schade, findet Ioannis Papahristu. Denn eine handgeschriebene Botschaft hat seiner Ansicht nach viel mehr Gewicht, als ein Text, der an Computer oder Smartphone getippt wird.

Der gebürtige Grieche, der jetzt in Augsburg lebt, hat deshalb ein Start-up gegründet, das diesem Trend entgegenwirken soll. Über das Internetportal www.hohoi.de sollen ab Mitte Oktober handgeschriebene, persönliche Nachrichten verschickt werden können. Wie das geht? Der Nutzer sucht sich auf der Webseite eine der über 200 selbst gestalteten Motivkarten aus und gibt seinen Text ein. Dieser wird von Schönschreibern in Handarbeit auf die Karte übertragen.

Das Start-up Hohoi ist auf der Suche nach einer passenden Einrichtung

Ganz neu ist die Idee der personalisierten Grußkarte aus dem Netz nicht. Es gibt bereits Anbieter. Dennoch ist der 38-jährige Papahristu von seiner Idee überzeugt und will mit dem Verkauf der Karten eine gemeinnützige Organisation unterstützen. Noch ist das junge Augsburger Start-up Hohoi, das bereits zehn Mitarbeiter hat, auf der Suche nach einer passenden Einrichtung. nist

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