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Augsburg

07.06.2016

Kein Glyphosat in Kleingärten

Der umstrittene Wirkstoff Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln beschäftigt nicht nur die Europäische Union. Dort scheiterte am Montag die Verlängerung der Zulassung. Auch die Stadt Augsburg hat die Diskussion zum Anlass genommen, um Augsburger Kleingärtner zum Verzicht auf jegliche Pflanzenschutzmittel aufzufordern.
Bild: Patrick Pleul, dpa

Die Stadt will verhindern, dass in Kleingärten Glyphosat verwendet wird. Jetzt hat sie eine Regelung vorgestellt.

Der umstrittene Wirkstoff Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln beschäftigt nicht nur die Europäische Union. Dort scheiterte am Montag die Verlängerung der Zulassung. Auch die Stadt Augsburg hat die Diskussion zum Anlass genommen, um Augsburger Kleingärtner zum Verzicht auf jegliche Pflanzenschutzmittel aufzufordern.

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Verbot kommt in Verträge

Wie Umweltreferent Reiner Erben im Umweltausschuss berichtete, wird das Verbot von Herbiziden in die Pachtverträge aufgenommen. Linie der Stadt sei, dass in Kleingärten möglichst auch auf Chemiekeulen gegen Insekten und Pilze verzichtet werden soll. Zumindest sollen nur „nicht bienengefährliche Präparate“ verwendet werden. Kleingärtner hätten keine wirtschaftlichen Zwänge wie Erwerbsgärtner, so Erben. Für sie gehe es in ihrer Parzelle vor allem um Erholung.

Auch im Botanischen Garten der Stadt, auf städtischen Friedhöfen und Grünflächen werden keine Pflanzenschutzmittel verwendet, die Glyphosat enthalten, sagt Erben. Gabriele Thoma (SPD) erinnerte daran, dass es zuletzt Probleme mit einem unsachgemäßen Einsatz von Glyphosat durch eine Firma am Proviantbach gab. (eva)

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