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13.07.2010

Kein Hitze-Ticket für die Tram

Manchmal geht es schnell: Einen Busch an der Friedberger Straße, der in den Weg wachse und für Fußgänger gefährlich sei, meldete Josef Wagner beim Lesertelefon. Passanten mussten auf den Radweg ausweichen - Unfallgefahr drohe. Das Umweltreferat hat den Busch am selben Tag zurückgeschnitten. "Wir ermitteln noch den Besitzer, er muss dafür aufkommen", so Umweltreferent Schaal. Foto: Wyszengrad
Bild: Wyszengrad

Hitze macht erfinderisch, findet zumindest einer unserer Leser. Im Ausland hat er ein sogenanntes Ozon-Ticket entdeckt. Steigen die Werte, gibt es verbilligte Fahrkarten. Anregungen wie dieser sowie Kritik gehen wir einmal wöchentlich bei unserem Lesertelefon nach.

Ozon-Ticket Diese Idee hat Leo Hager im Elsass gesehen: Bei hohen Ozonwerten gibt es ein billigeres Sonderticket für Bus und Bahn. Wäre das auch hier umsetzbar?

Die Antwort: Die Stadtwerke halten ein solches Ticket für nicht gerecht gegenüber anderen Kunden, beispielsweise solchen mit Abos, erklärt Pressesprecher Jürgen Dillmann. Er empfiehlt, eine Streifenkarte zu lösen.

Laufender Motor Dass der Busfahrer der Nummer 37 an der Haltestelle Feuerhausstraße in Lechhausen mehrere Minuten den Motor laufen lässt, stört Ursula Matthieu.

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Die Antwort "Unsere Busfahrer werden dazu angehalten, den Motor auszuschalten", sagt Jürgen Dillmann. Wegen der Klimaanlage im Sommer und der Heizung im Winter lassen ihn jedoch einige Fahrer laufen. "Allerdings verursachen die Gasmotoren so gut wie kein Abgas."

Flüsterasphalt Viel zu laut findet Jelena Sokovic den Verkehrslärm auf der Friedberger Straße und Zugspitzstraße. Sie fragt, ob die Stadt Flüsterasphalt verlegen kann.

Die Antwort Der Flüsterasphalt wird seit letzter Woche auf der Friedberger Straße verlegt, als Teil der dortigen Bauarbeiten. In der Zugspitzstraße sei dies derzeit aber nicht vorgesehen, erklärt Karoline Pusch vom Tiefbauamt.

Beschilderung Etwas spät kommt auf der Lechbrücke von Hochzoll stadtauswärts der Hinweis für Autofahrer, dass sie sich auf den zwei Spuren einordnen müssen. Das meint zumindest Thomas Bittner. Er fragt sich, ob man das Schild vor der Brücke aufstellen kann.

Die Antwort Das Tiefbauamt prüft, ob es möglich ist, das Schild zu versetzen, verspricht Karoline Pusch. "Das hängt auch davon ab, ob Autofahrer, die von einer anderen Straße einbiegen, den Hinweis dann noch sehen können."

Ausgleichsgrün Autos, die trotz Verbotsschild den Fußweg im Ausgleichsgrün beim Güterverkehrszentrum bei Gersthofen entlang fahren, ärgern Christine Bücherl.

Die Antwort Die Stadt prüft die Situation vor Ort und entscheidet dann, was möglich ist, meint Karoline Pusch. Infrage kämen zum Beispiel Kontrollen oder auch eine Sperrung.

Rauch Bei UPM hat es stundenlang geraucht, und es war auch noch ziemlich laut, hat Heinz Adler beobachtet. Beunruhigt hat er versucht, bei der Firma jemand zu erreichen. Er fragt sich, was los war.

Die Antwort An dem Tag wurde der Dampfkessel beim Kraftwerk in Betrieb genommen, erklärt Gerhard Mayer von UPM. "Dabei entsteht ein Überschuss an Dampf, der ein Geräusch verursacht." Dies sei normal und keine Störung. Bei Fragen sei die Pforte in der Berliner Allee durchgehend besetzt.

Radler Rasende Radfahrer ärgern Rosemarie Wagner, wenn sie mit ihrem Mischling Maja auf dem Bürgermeister-Dreifuß-Weg spazieren geht. Sie ist schlecht zu Fuß, erzählt sie, und sei auch schon mal angefahren worden.

Die Antwort Die Stelle ist Manfred Kempter von der Verkehrsüberwachung bekannt. "Wir kontrollieren dort und werden auch noch einmal hinschauen." (juni)

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