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25.06.2007

Keine Angst vorm Radeln

Einen "Mobilitätstag" veranstaltet der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrradclub) am Donnerstag, 28. Juni, im Hollsaal im Annahof. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die trotz körperlicher Beeinträchtigungen Fahrrad fahren wollen. Wir haben im Vorfeld mit Klaus Lippmann vom ADFC gesprochen.

Wen will der ADFC mit diesem "Mobilitätstag" ansprechen?

Lippmann: Dieser Tag richtet sich nicht nur an körperlich behinderte Menschen. Es gibt viele Leute, die haben beispielsweise Probleme mit dem Kreislauf oder den Gelenken, Konditionsschwächen oder können das Gleichgewicht nicht halten. Aus Angst trauen sie sich oft nicht, mit dem Fahrrad zu fahren.

Wie wird das Fahrradfahren dennoch möglich?

Lippmann: Wir zeigen, dass es eine breite Angebotspalette an Fahrrädern für diese Kunden gibt. Wer sich etwa nicht so sehr anstrengen sollte, kann sich ein Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor besorgen. Es gibt Dreiräder, die nicht kippen können. Und wer Probleme mit dem Auf- und Absteigen hat, kann sich etwa für einen "Sattellift" entscheiden. So bleiben beim Aufsteigen die Füße am Boden.

Diese speziellen Fahrräder dürften in der Regel sehr teuer sein?

Lippmann: Das ist natürlich ein Punkt, der's schwierig macht. Die Firmen, die solche Fahrräder herstellen, bauen diese meist in geringeren Stückzahlen und sie können keine aufwändige Werbung betreiben. Das macht so ein Fahrrad teuer. Die unterste Preisgrenze dürfte bei 1500 Euro liegen. Aber die Freude, dass einer nun trotz seiner Einschränkung fahren kann, dürfte diesen Preis aufwiegen. (gek)

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