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29.10.2009

Klangvolles bis in die Morgenstunden

Oberhausen (AZ) - Wer meinte, dass Märchen und Orgel nichts miteinander zu tun haben, wurde beim Kinderkulturprogramm der Orgelnacht in St. Peter und Paul eines Besseren belehrt. In einem einstündigen Programm verstand es Matthias Fischer, die in stattlicher Anzahl erschienenen Kinder mit ihren Eltern in seinen Bann zu ziehen. Auf der Empore bei der großen Sandtner-Orgel kam es zum Finale, als dann auch noch Albin Wirbel das mächtige Instrument zum Klingen brachte.

So waren noch viele Kinder beim offiziellen Konzertbeginn da, um zu hören, was Musiker wie Klaus Ortler, Dr.Leopold Wittmann, Michael Nonnenmacher, Manuel Kundinger, Steven Heelein, Helmuth A.Ott und bin Wirbel aus der Sandtner-Orgel herausholen konnten.

Als besonderer Gast kam Prof. Jürgen Essl aus Stuttgart angereist, die Moderation lag in den Händen von Brigitte Kurz. Neben Werken wie der Bach'schen Toccata und Fuge d-Moll wie auch der Rückwärtsversion "Ataccot" von Enjott Schneider und der "DEMOLTOKATA" (Jürgen Essl) erlebten die Besucher eine Uraufführung der "Apokalyptischen Visionen" mit Orgel (Jürgen Essl) und Oboe (Raguel Ott). Den Sprecherpart übernahm der Komponist Heelein persönlich. Die Spannung im Raum löste anschließend Manuel Kundinger mit einem Satz aus der "Symphonie pour Orgue" Nr. 6 in g-Moll.

Helmuth-Hiller-Quartett im Pfarrkeller

Den krönenden Abschluss machten Jürgen Essl mit "Teru'ah" von Ofer Ben-Amots, Michael Nonnenmacher mit einem Werk von Philipp Glass (Mad Rush) und Jürgen Essl (Carillons de Westminster von Vierne). Im Pfarrkeller waren das Helmuth-Hiller-Quartett und danach Rüdiger Frank zu hören, der die ansehnliche Zuhörerschaft bis in die frühen Morgenstunden begeisterte.

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