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Kleingärten: Die Kurve noch hinbekommen

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Kommentar Von Eva Maria Knab
16.05.2018

Viele Augsburger warten seit langem auf einen Schrebergarten. Die Entwicklung lief lange Zeit schleppend. Nun wendet sich das Blatt - wenn auch nur bedingt.

Im Umweltausschuss des Stadtrates waren Schrebergärten in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema, an dem sich heftige Debatten entzündeten. Insbesondere die SPD pochte darauf, mehr neue Parzellen auszuweisen. Aber auch Stadträte der CSU machten sich zunehmend Sorgen, dass die Planung und Realisierung neuer Anlagen nicht schnell genug vorankommt.

Erst gab es Kritik am Tempo. Dann gab es einen Termin beim Oberbürgermeister, der ein Machtwort sprechen sollte. Schließlich gab es einen parteiübergreifenden Antrag von CSU und SPD, ein neues Angebot auszuweisen. Zuletzt wurde die Amtsleiterin für Grünordnung von Stadträten im Umweltausschuss regelrecht angefleht, Ergebnisse zu präsentieren.

Jetzt liegen diese Ergebnisse vor. Die Verwaltung unter Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) hat gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen. Die nächsten beiden Jahre sollten ausreichen, um in größerem Umfang neue Parzellen für die vielen Interessenten in Augsburg anzubieten – dazu auch noch grüne Wunschprojekte fürs urbane Gärtnern. Bei der Kommunalwahl 2020 wollen die Politiker schließlich Erfolge vorweisen. Augsburgs Freizeitgärtner wird es freuen, wenn die Warteliste wenigstens etwas kürzer wird – auch wenn die neuen Kleingärten kleiner werden.

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