Empfang

28.04.2017

Köche auf Reisen

Oberbürgermeister Kurt Gribl ging vor den Mitgliedern des Clubs der Kochenden Männer auf die Knie.
Bild: Silvio Wyszengrad

Was den Club der Kochenden Männer nach Augsburg lockte

Der Oberbürgermeister geht auf die Knie – freiwillig. Denn nur so kann Kurt Gribl Schampus aus einem Riesenlöffel schlürfen. Dieser köstliche Spaß zählt zu den Ritualen im Club der Kochenden Männer, deren Funktionäre aus ganz Deutschland sich auf Einladung der Sieben-Schwaben-Chuchi Augsburg hier zu ihrer „Großrat-Tagung“ getroffen hatten. Zum Programm der rund 80 Gäste mit den weißen Kochjacken zählte ein Empfang im Fürstenzimmer und im Goldenen Saal. Nach der Begrüßung durch Landeskanzler Herbert Lidel aus Augsburg erinnerte Gribl an seine erste Begegnung mit den kochenden Männern, die sich vor vier Jahren schon einmal zu einer Bayernmarmitage am Lech getroffen hatten. Gribl umriss aber auch die Stärken Augsburgs, bevor es nach Grußworten des Großkanzlers Robert Eymann aus Bremen und von Ehrengroßkanzler Bert Schreiber aus Mannheim zum eingangs erwähnten Umtrunk mit Großlöffelmeister Peter Maichle aus Geislingen kam.

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Neben der Tagung der Hobbykoch-Vereinigung, deren Ziel es ist, Kochkunst und Esskultur sowie gute Tischsitten zu pflegen, kam auch die Kultur nicht zu kurz: Das Angebot reichte vom Geschlechtertanz im Schaezlerpalais bis zum Orgelkonzert in St. Anna, wo Stadtdekanin Susanne Kasch über Fuggerkapelle und Luther-Einfluss informierte.

Und natürlich wurde köstlich gespeist – es gab Schmankerl mit regionalem Bezug: Bratwurscht in der Bretzg, Spargeldatschi und Weißbierbowle, Augsburger Laubfröschle, Brätstrudel-Suppe, Kalbstafelspitz sowie Rauchschinken auf Schrobenhausener Spargelragout. Ausgerichtet wurde der Gala-Abend wie auch ein Mittagsmenü in den Drei-Kaiser-Räumen von Feinkost Kahn. Schließlich sind die Zwillinge Helmut und Peter Kahn aktive Mitglieder der Sieben-Schwaben-Köche. Für den guten Ton sorgte das Duosolemio mit Giampiero Lucchini und David Bermudez, die als „Renaissance-Barden“ auftraten. (AZ)

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