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Kommentar
25.11.2016

Augsburger Polizisten leben gefährlich - Was läuft schief?

Streifenbeamte müssen bei Einsätzen in Augsburg stärker mit körperlichen Angriffen rechnen als in anderen deutschen Städten.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Stadt liegt bei körperlichen Angriffen auf Streifenbeamte weit vorn. Es gibt keine schlüssige Erklärung - aber seit kurzem ein spannendes Pilotprojekt im Innenstadtrevier.

Warum gerade Augsburg? Hier leben Polizisten weitaus gefährlicher als ihre Kollegen in anderen bayerischen Städten. Bei Einsätzen gibt es die meisten Übergriffe gegen Streifenbeamte. 160 Beamte wurden voriges Jahr im Dienst durch Gewalttäter verletzt. 55 von ihnen arbeiten im Innenstadtrevier, das für nächtliche Exzesse in den Partyzonen in der City zuständig ist. Man muss sich das vor Augen führen: Im Durchschnitt erleidet ein Polizist des Innenstadtreviers alle zwei Jahre durch einen Angreifer körperliche Blessuren.

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25.11.2016

Solange sich die Polizisten nicht wehren dürfen wird sich da nichts ändern. Polizisten dürfen geschlagen, bespuckt und sonst wie attakiert werden, ohne das sie den Finger krümmen dürfen. Es wird höchste Zeit daß zu ändern, sie müßen sich gegen Gewalttätige wenigsten wehren dürfen, ohne das ihnen gleich Strafverfolgung droht.

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25.11.2016

Das ist nicht weiter verwunderlich - wenn man sich ansieht, wie "grandios" die Polizei von Politik und Justiz unterstützt wird. Was passiert denn schon einem Drogensüchtigen oder Volltrunkenem, der auf einen Polizisten los geht? Meist reichts gerade noch zu einer Überprüfung der Personalien und "Anzeige auf freiem Fuss" und wenns hoch kommt zu einem kurzfristigen Polizeigewahrsam in der Ausnüchterungszelle, ehe die Verbrecherschützer unter den Anwälten samt viel zu laschen Richtern die gewaltbereiten Pöbler wieder auf die Staße lassen.

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Aber wehe ein Polizist wehrt sich gegen einen Angreifer! Dann wird - auch von Politikern - sofort "Polizeigewalt", "schießwütigen Polizisten" und gar "Polizeistaat" gebrüllt.

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