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Ausschreitungen in Maxstraße: Rücksichtslosigkeit macht fassungslos

Kommentar Von Andrea Wenzel
20.06.2021

Eine aggressive Menge attackierte Polizisten: Was am Samstag in Augsburgs Innenstadt passiert ist, ist kaum zu glauben. Jetzt muss die Stadt Konsequenzen ziehen.

Die zuletzt vielfach vorgetragene Argumentation, junge Leute müssten nach Monaten des Lockdowns wieder die Möglichkeit haben, nach draußen zu gehen und zu feiern, ist richtig. Doch zwischen Feiern und Randalieren besteht ein großer Unterschied. Viele der über Tausend Menschen, die am Freitag- und Samstagabend in der Maximilianstraße unterwegs waren, verhielten sich nach Angaben der Polizei friedlich. Sie trafen sich mit Freunden, tranken Cocktails, freuten sich des Lebens und gingen wieder nach Hause.

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21.06.2021

So lange Lärm und Müll in der Wohnstadt nicht mehr als schlimm definiert wird, wird es wohl so ähnlich bleiben.

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21.06.2021

Der letzte Samstag bestätigte die Unfähigkeit und Inkompetent von Polizei, Justiz, Politik und Rathaus.

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21.06.2021

"Solche Gruppen sind auch in anderen Städten unterwegs und damit kein Augsburger Phänomen."
So ist es. Und ich würde mal versuchen herauszufinden, ob es Gemeinsamkeiten irgendwelcher Art zwischen diesen "Gruppen" gibt. Die Polizei weiß es - und behält es für sich? Ein Wissensfundus, der hier vor sich hingammelt...

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21.06.2021

Die Gruppen in Augsburg sind Studenten und Abschlussjahrgang Schüler, Meistens aus besserem Hause. Das ist die heutige Generation, mal schauen was die nächste so machen wird.

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21.06.2021

Der Vorschlag -Herr P .- ist ausgezeichnet .

Allerdings , und so kenne ich dieses Lamd , wird Alles an det "Softeis-Einstellung unserer - doch meist links orientierten- Politiker , Sozialpädagogen, usw. scheitern .

Es wird in Deutschland immer so weiter gehen .

Mit "Abends ausgehen" hat das Alles - und dies gab es ja schon vor der Corona-Zeit - nichts , gar nichts mehr zu tun .
Das ist reine Randaliererei !

Wir sind früher auch ausgegangen , in Beatclubs , später Diskotheken .

Auch früher gab es Schlägereien von Betrunkenen oder schlecht gelaunten Leuten .
Da schlugen sich aber nur dieses Leute.
Und wenn die Polizei anrückte (oder die amerikanische Militärpolizei) , dann war da wirklich Ruhe im Karton !


Heute aber ist die sog "Partyszene" , vorallem die vielen Nullen darunter völlig außer Kontrolle -auch der eigenen .


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21.06.2021

>> Solche Gewaltausbrüche zu verhindern, ohne dabei die Freiheit aller friedlichen Bürger stark einzuschränken, dürfte hierbei eine große Herausforderung sein. <<

Wenn ein Betrunkener gegen Rettungskräfte aggressiv reagiert, wird dieser mit Neofarbe gekennzeichnet und vorerst die Hilfe eingestellt...

Jeder Mensch hat tagtäglich die fantastische Chance seinen Charakter in Familie, Arbeit und Ehrenamt zu verbessern und zu festigen.

Ein gerechtes Deutschland setzt nun auf Eigenverantwortung; wir müssen Kriminelle einfach wieder wie Kriminelle behandeln, weil sonst die Unzufriedenheit bei friedlichen Bürgern wegen Freiheitseinschränkungen in diesem Land wie beim Thema Corona immer weiter steigt.

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21.06.2021

"Jeder Mensch hat tagtäglich die fantastische Chance seinen Charakter in Familie, Arbeit und Ehrenamt zu verbessern und zu festigen."

Schwierig, schwierig in einer Gesellschaft, in der die Arbeitswelt nicht wenige Familienverbünde gerade im ländlichen Raum nachhaltig zerstört hat, wohnen für viele irre teuer wurde, arbeiten wegen Reichtum gar nicht nötig ist (Erbengeneration), oder auf der anderen Seite hundsmiserabel bezahlt wird (riesiger Niedriglohnbereich mit Lohnsubvention durch den Staat). Die theatralische Corona-Balkonklatscherei war nichts anderes als ein Strohfeuer.

Während Vorbilder in Gesellschaft und Wirtschaft zu einer sehr raren Spezies wurden, lassen die größten Charakterlosigkeiten auf der politischen Ebene Emotionen zwar kurz hochkochen, bleiben sonst aber völlig folgenlos. Falls sie überhaupt bekannt und nicht sogar als Ausdruck besonderer Cleverness gesehen werden. Von einer sehr hohen Dunkelziffer ist auszugehen.

Kaum irgendwo ist das besser zu sehen als in Bayern.

Soviel zur "fantastischen Chance" seinen Charakter in Familie und Arbeit durch Eigenverantwortung zu verbessern.

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21.06.2021

Hallo Ulrich, was sind schon 2 Wochen Sofortarrest, das ist lächerlich. Stell dir mal vor deine Tochter oder Sohn werden unschuldig von einer Flasche getroffen und sind eventuell für ihr Leben gezeichnet. Die Strafen in Deuschland sind meiner Meinung nach viel zu mild.

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21.06.2021

Ich denke, zwei Wochen Arrest können schon sehr lang sein, vor allem wenn man sich mit der Aktion plötzlich und unerwartet aus dem Leben reißt und dann Stunde für Stunde untätig warten muss, bis er abgesessen ist. Bei tatsächlich stattgefunden Straftaten gibt es einen ordentlichen Prozess, da ist es mit zwei Wochen Strafarrest nicht getan, die sind wohl eher nur zur Abschreckung und als Denkzettel gedacht. und wo kämen wir da hin, wenn wir Leute präventiv einsperren, nur weil die Möglichkeit besteht, dass sie eventuell irgendwann mal jemanden was tun könnten. Seien wir doch ehrlich, das Potenzial dazu steckt in jedem von uns Menschen...

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20.06.2021

Über Jahre wurde mit der Zulassung von mehr Gastronomie und die bayernweite Verkürzung der Sperrzeit die Maxstraße zur "Partymeile".
Die Sauffeste mit etwas Kultur am Nachmittag haben diese Sichtweise mit Hilfe von Stadtmarketing und Wirten noch gesteigert. Auch die AZ war jeweils begeistert über die Massen zwischen den Bierbuden.
Dass außer Imbiss und Cocktail aus dem Plastikbecher nichts geboten wird fällt wohl erst nach dem dritten Getränk auf.
Diese "Partys" könnten auch auf einem Parkplatz oder auf Mallorca stattfinden, mit der Innenstadt oder dem Stadtbild hat das nichts zu tun.
Ohne eine Umkehr zu Qualität statt Quantität bei der Gastronomie wird es keine Besserung geben. Auch vor Corona gab es blutigen Streit, nächtelang Geschrei, Urin und Erbrochenes in und um die Maxstraße. Die Gastronomen entledigten sich der Betrunkenen, die dann bis ins Morgengrauen zwischen Dönerbuden und zu Urinalen umfunktionierten Hauswänden ausnüchtern.

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20.06.2021

Drei Schnellrichter, die die Täter für zwei Wochen in Sofortarrest setzen, wird die Gemüter schon abkühlen.

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21.06.2021

Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Erhöhung des Strafmaßes irgendeinen Täter jemals von einer Straftat abgehalten hätte. Diese Leute denken entweder überhaupt nicht über die Konsequenzen nach oder sie denken, dass sie nicht erwischt werden.

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21.06.2021

@Julia S.
Doch, es gibt einen Zusammenhang.
Besonders Schnellgerichte sind in solchen Fällen effektiv. Bis es im normalen Justizablauf irgendwer vom letzten Samstag vor Gericht gestellt wird, dauert es Monate. Auch ehemalige Intensivtäter, die jetzt Sozialarbeit leisten, bemängeln dies. Wenn ein Verfahren erst Monate nach der Tat kommt bzw. dann noch eine Bewährungsstrafe heraus kommt, wird das nicht anders wie ein Freispruch gewertet und damit ein Freibrief weiterzumachen. Ist noch viel besser als nicht erwischt zu werden. Jetzt kann man in der Clique den gefährlichen "Gangster" spielen. Das eigene Handelns wird ja schließlich geduldet. Wieso ändern oder gar überdenken?
Schnelle Verhandlungen und anschließenden Sofortarrest senden dagegen ein anderes Signal aus. Am besten von der Maxstraße zwei Wochen in die Zelle. Mein Handeln hat Konsequenzen. Wenn ich die Konsequenz nicht mag, dann muss ich mein Handeln überdenken.

Übrigens. Ist nichts anderes wie Erziehung von Kindern und Tieren.
https://www.letsfamily.ch/de/kind/erziehung/articles/logische-konsequenzen-in-der-erziehung

Das das Bewerfen und Angreifen anderer (hier Polizisten / Rettungskräfte) Konsequenzen (hier Strafen) nach sich zieht, sollten die touristischen Partygänger eigentlich bewußt sein. Zumindest, kann man bei diesen eine besseres Verständnis und geistige Entwicklung als bei einem 2 bis 3-jährgen erwarten. Wenn nicht, hat diese Person aufgrund seiner geistigen Entwicklung nachts nichts mehr auf der Maxstraße verloren. SOndern gehört entsprechend betreut und untergebracht. Oder läßt man 3-jährige nachts alleine rumlaufen?

Aus dem Ereignissen am Kö (Feuerwehrmann) wurde nichts gelernt. Eine Flasche kann zu schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen führen. Am Kö war es ein Faustschlag. Kein Tritt, kein schwerer und harter Gegenstand. Am Samstag hätte es viele "Kö-Tote" geben können. Und jeder ein "Kö-Täter".

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20.06.2021

„Solche Gewaltausbrüche zu verhindern, ohne dabei die Freiheit aller friedlichen Bürger stark einzuschränken, dürfte hierbei eine große Herausforderung sein.“

Ja Frau Wenzel, daß hatte ich mir als Frage auch schon gestellt gehabt, bevor ich Ihren Beitrag las. Es ist aber ziemlich einfach.
Entweder man macht die Discotheken wieder auf, wo die Jugendlichen mit einem negativen Schnelltest hinein dürfen oder aber die Stadt muss zum Veranstalter werden und Ordner einsetzen, die in den meisten Fällen, frühzeitig eine kommende Schlägerei erkennen und einschreiten. Ach und vielleicht noch ein paar DIXI Klos und Mülltonnen wären auch angebracht.

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