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Kommentar: Bloß kein Neid auf die Turm-Mieter

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Kommentar Von Ina Marks
10.09.2018

Ein Turm als „Vereinsheim“ hat nicht jeder. Doch er stellt auch Anforderungen an seine Nutzer, schreibt Ina Marks in ihrem Kommentar.

Am Sonntag wurde der Fünffingerlesturm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Andrang war riesig, wie auf Seite 28 zu lesen ist. Als historische Stadt hat Augsburg viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allerdings müssen die Denkmäler erhalten werden – das geht ins Geld. Die Kosten für die Instandhaltung der Türme und Tore sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Wie es aus dem Liegenschaftsamt berichtet wird, lagen die Ausgaben im Jahr 2016 bei circa 43000 Euro. Ein Jahr später erhöhten sie sich auf fast das Doppelte. Für das Jahr 2018 sind Ausgaben in Höhe von 150000 Euro vorgesehen. Mal fällt eine neue Treppe an, eine Fassade muss saniert oder ein Dach erneuert werden.

Stadt und Vereine profitieren

Man braucht auf die Vereine, die für die Türme nicht viel Miete an die Stadt zahlen, nicht neidisch sein. Sie haben sich im Gegenzug verpflichtet, die Denkmäler zu erhalten. Dafür investieren sie selbst viel Geld, Zeit und Mühe. Sie wissen um die Besonderheit ihrer Heime, stellen sich aber auch der Verantwortung. Stadt und Vereine profitieren gleichermaßen voneinander und letztendlich auch die Bürger.

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