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Moschee-Bau

11.03.2009

Kommentar: Legitimes Ansinnen

In unserem Land herrscht Gott sei Dank Religionsfreiheit. Es ist alsoein legitimes Ansinnen der Muslime, eine repräsentative Moscheeerrichten zu wollen.

In unserem Land herrscht Gott sei Dank Religionsfreiheit. Es ist also ein legitimes Ansinnen der Muslime, eine repräsentative Moschee errichten zu wollen. Wer möchte schon zum Beten in den Keller, wie viele von ihnen es tun müssen? Kritiker sehen derartige Bauten als Machtsymbol des Islam.Wer mit Muslimen in Augsburg spricht, merkt, dass es ihnen um anderes geht. Sie sehen ihre Zukunft hier und suchen einen Ort der religiösen Identifikation.

Hierzulande eine Moschee zu bauen, bleibt trotzdem etwas Besonderes. Man muss behutsam vorgehen. Offenheit ist nötig, sowohl was das Äußere (Bauwerk) als auch das Innere (religiöses Konzept) anbelangt. Nur so können Ängste abgebaut werden.

Dazu bedarf es einer sachlichen wie offenen Diskussion. Das Symposium, wie es jetzt in Augsburg läuft, ist ein sehr guter Anfang. Man wünscht der Friedensstadt und ihren Muslimen, dass sich daraus ein fruchtbarer Prozess entwickelt. Es stehen beide Seiten in der Pflicht, sich Gedanken zu machen, was sie wollen und wie dafür eine breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit gewonnen werden kann.

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