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Kommentar
26.09.2019

Neue Elefanten: Es ist wichtig, dass der Zoo für mehr Sicherheit sorgt

Tierpfleger Garry White mit den Elefanten Targa (rechts) und Burma. Die beiden sollen Gesellschaft von weiteren Weibchen bekommen.
Foto: Ulrich Wagner

Mit dem Bau der neuen Elefantenanlage soll in Augsburg für mehr Sicherheit gesorgt werden. Das ist wichtig. Bald sollen neue Tiere hinzukommen.

Die Berliner Elefantin Frosja soll sauer geworden sein, als sie einmal eine schmerzhafte Darmspülung über sich ergehen lassen musste. Kann man verstehen. Doch leider bekam ihr Pfleger Prellungen ab, und das sollte nicht passieren. Auch in Augsburg gab es einen Vorfall mit Folgen. 2011 hat Elefantenkuh Sabi einen Pfleger angegriffen und schwer verletzt. Die beiden afrikanischen Elefanten mussten nach dem Unfall aus Sicherheitsgründen abgegeben werden. Von der früheren Herde blieben als Resttruppe nur noch Targa und Burma übrig.

Deshalb ist es wichtig, dass man in Augsburg mehr Sicherheit schafft: Der Neubau der Elefantenanlage wird dafür genutzt, eine moderne Haltungsform mit einem „geschützten Kontakt“ der Pfleger einzuführen. Viele Zoos weltweit praktizieren diese Methode, die Tiere nur durch Gitter hindurch zu versorgen. Denn Elefanten werden als potenziell gefährliche Großtiere eingestuft. Auch die gutmütigsten Dickhäuter können mal einen schlechten Tag haben, und dann ist der Schaden groß. Diese moderne Haltungsform wird auch dazu beitragen, dass weniger Gefahren von neuen Tieren ausgehen, die sich eingewöhnen müssen.

Zudem sollen die Elefanten untereinander besser klarkommen, weil sie weniger von außen gestört werden. Wenn es also klappt mit einer harmonischen neuen Herde, werden die Pfleger sicher, die Dickhäuter entspannt und viele Zoobesucher begeistert sein.

Lesen Sie dazu auch: Bekommt der Augsburger Zoo Elefanten aus Berlin?

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