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Wohnen in Augsburg: Sanierungen werten ein Stadtviertel auf

Kommentar Von Ina Marks
16.05.2021

Plus Dass Bürger weiterhin bezahlbaren Wohnraum fordern, ist in Zeiten des angespannten Wohnungsmarktes verständlich. Doch man darf nicht nur mit dem Finger auf sogenannte „Luxussanierungen“ zeigen.

Das Antonsviertel ist aufgrund seiner Nähe zur Innenstadt und seinen grünen Oasen ein begehrtes Viertel. Das weiß man auch beim Unternehmen Klaus Wohnbau. Es errichtet derzeit auf dem Areal an der Schertlinstraße das neue Wohnquartier „Anton“. Es umfasst knapp über 190 Wohnungen, davon sind 58 geförderte Mietwohnungen. Noch befindet sich das neue Quartier im Rohbau, doch der Verkauf der Wohnungen läuft offenbar gut. Die Nachfrage liegt laut Bauherrn bei 50 Prozent Eigennutzern, die andere Hälfte machten Kapitalanleger aus. Letztere kämen längst nicht mehr nur aus dem Großraum München, sondern inzwischen auch aus Regionen wie der rund um den Starnberger oder den Tegernsee. Das ist genau die Entwicklung, die viele Augsburger befürchten und die sich auch an einer sanierten Hindenburgkaserne beobachten lassen könnte. Doch wie immer gibt es nicht nur Schwarz und nicht nur Weiß. Diese Entwicklung hat auch ihre positiven Seiten.

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