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Augsburg

28.03.2015

Kongresshalle: Viel Ärger um Nabucco

Kartenkäufer warten noch immer aufs Geld

Die Oper Nabucco von Verdi erzählt von Liebe, Hass und Vergeltung. Ein wunderbarer Stoff für Sänger und Orchester. Bei der Aufführung, die vor Kurzem in der Kongresshalle geplant war, gab es vor allem Ärger: Der Veranstalter sagte die Aufführung erst am Mittag ab, die Kongresshalle postierte einige Mitarbeiter, um die etwa 150 Gäste persönlich zu informieren.

Kerstin Bäuml von der Kongresshalle: „Wir haben alles versucht, sie über die Absage zu informieren, mehr konnten wir in der Kürze nicht tun.“ Ein weiteres Problem allerdings ist, dass die Zuhörer, die gar nicht zuhören durften, bis heute auf ihr Geld warten. Grund: Die meisten Vorverkaufsstellen hatten bereits abgerechnet und konnten das Eintrittsgeld nicht mehr zurückzahlen.

Der Veranstalter, die Firma Marta Braschi-Aberle in Bad Krozingen, war trotz wiederholter Versuche weder telefonisch noch per Mail für eine Stellungnahme erreichbar. Ein Leser hegt nun den Verdacht, dass dies eine Masche sei und Opernfreunde auch an anderen Orten nach demselben Muster betrogen wurden.

Ursprünglich war für Nabucco eine Tournee mit 20 Auftritten geplant, doch die Nachfrage blieb gering. Das zeigen auch die Augsburger Zahlen: Nur etwa 150 Tickets zwischen 30 und 60 Euro wurden verkauft. Auch die Kongresshalle wartet bis heute auf ihr Geld. Allerdings, so Kerstin Bäuml, sei dies seit der Wiedereröffnung der Halle im Jahr 2012 der erste Fall, bei dem ein Veranstalter seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. (lim)

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