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Augsburg

22.07.2019

Kranke Eschen und Fichten müssen in Göggingen weichen

An der Wertach hat das Augsburger Forstamt in den vergangenen Tagen kranke Bäume gefällt.
Bild: Fridtjof Atterdal

Im Gögginger Wäldchen sind Mitarbeiter des Forstamtes dabei, geschädigte Bäume zu fällen. Die Bäume sind wegen des Eschentriebsterbens morsch oder von Käfern befallen.

Entlang der Wertach, zwischen B17 und Wellenburger Allee ist die Forstverwaltung derzeit fleißig am Arbeiten. Große Berge aus Ästen und Stämmen säumen den Fußweg und die Wege im Gögginger Wäldchen, es riecht nach frisch geschlagenem Holz.

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Wie die Stadt mitteilt, führt die Forstverwaltung Baumfällungen und Pflegemaßnahmen im Augsburger Stadtwald durch. Schwerpunkte sind neben dem Gögginger Wald auch der Reitweg, der südliche Bereich auf Höhe Stempflesee und Beim Dürren Ast im Siebentischwald. Laut Stadt betreffen die Fäll- und Pflegemaßnahmen in erster Linie kranke Eschen, die vom Eschentriebsterben betroffen sind. Der aus Asien eingeschleppte Pilz „Falsches Weißes Stegelbecherchen“ verursacht die Krankheit, die letztendlich zum Absterben führt. Weil das Holz dadurch morsch wird, besteht beim Eschentriebsterben auch Gefahr für Passanten. Zusätzlich werden auch käferbefallene Fichten gefällt.

Besorgte Leser, wenn eine Motorsäge zu hören ist

Wann immer in Augsburg eine Motorsäge zu hören ist, melden sich besorgte Leser, die wissen wollen, was die Stadt dort treibt. Nicht zuletzt aufgrund von schlechter Informationspolitik hatte es in den vergangenen Jahren mehrmals erheblichen Widerstand bei Baumfällungen gegeben.

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Im Herrenbach verhinderten Bürger einen zunächst vorgesehenen Kahlschlag – statt über 90 Bäume mussten nur gut 40 weichen. Doch in der Regel sind die Arbeiten notwendig – und werden mittlerweile vom Forstamt und der Stadt frühzeitig kommuniziert.

Das Forstamt kontrolliert regelmäßig die städtischen Baumbestände und prüft die Gesundheit der Bäume, erklärte Forstamtsleiter Klaus Kircher anlässlich einer Ortsbegehung des Gögginger Wäldchens im vergangenen Jahr. „Ich finde, das gehört sich einfach in einer guten Nachbarschaft: Wir geben Bescheid, dass wir etwas tun, und was wir tun“, so der Stadtförster. Die Kontrollen seien Teil der Verkehrssicherungspflicht des Forstamtes. „Es ist unsere Verpflichtung, Grundstücke und Wege vor fallenden Ästen zu schützen“.

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