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Augsburg

19.06.2017

Kündigung: Schley und Messe einigen sich

Der ehemalige CSU-Stadtrat und die Messe Augsburg hätten sich vor Gericht treffen sollen. Doch der Prozess wurde abgesetzt.
Bild: Anne Wall

Der ehemalige CSU-Stadtrat Tobias Schley und die Messe Augsburg hätten sich vor Gericht treffen sollen. Doch der Prozess um die fristlose Kündigung wurde abgesetzt.

Die Messe Augsburg und ihr ehemalige Projektleiter Tobias Schley haben hinter verschlossenen Türen eine einvernehmliche Lösung ausgehandelt. Wie berichtet hatte die Messe Schley, der mit seinem Agieren während seiner Zeit als CSU-Stadtrat vor Jahren öfter für Konflikte und Schlagzeilen gesorgt hatte, im Mai fristlos gekündigt. Der Grund blieb allerdings immer unklar.

Am Montag hätte die Angelegenheit vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden sollen, nachdem Schley gegen die Kündigung geklagt hatte. Doch das Verfahren fiel aus – beide Seiten hatten sich im Vorfeld außergerichtlich geeinigt. Unter welchen Konditionen die Einigung zustande kam, bleibt unklar, weil beide Seiten Stillschweigen vereinbarten. Auch die Gründe für die Kündigung bleiben damit weiter im Dunklen. Die Messe hätte sie im Zuge eines Prozesses benennen müssen.

Zweites Verfahren erledigt

Bestätigt wurden von der Messe Augsburg und von Schleys Anwalt Thomas Demel am Montag lediglich, dass man sich einvernehmlich getrennt habe. Erledigt ist damit auch ein weitere Klage von Schley gegen die Messe, in der es dem Vernehmen nach um die Kosten nach einem Unfall mit einem von Schley gefahrenen Messe-Auto geht. Offenbar soll die Messe einen vierstelligen Betrag von Schleys Lohn einbehalten haben, wogegen Schley klagte. Unklar ist, ob die beiden Vorgänge miteinander zusammenhängen. (skro)

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19.06.2017

(edit/NUB 7.2)

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