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Festival

26.10.2016

Kunst zum Anfassen und Mitmachen

Aus der Arbeit „Fjardarheidi“ des Medienkünstlers Konrad Korabiewski, die im Rahmen des Lab30-Festivals zu sehen ist.
Bild: Takeshi Moro, Lab30

Zum 15. Mal findet das Lab30 im Kulturhaus Abraxas statt. Vier Tage dreht sich dort alles um Medienkunst

Medienkunst hat oft etwas sehr Direktes und Spontanes. Da kann es vorkommen, dass das Kunstwerk auf seine Betrachter reagiert. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, mag solche Arbeiten, die mit dem Publikum interagieren, wiedersehen. Jedenfalls geht es dem Augsburger Medienkunstfestival Lab30 so, das nun vom 27. bis 30. Oktober zum 15. Mal im Kulturhaus Abraxas stattfindet. Es hat sein Stammpublikum gefunden.

Die beiden Herzkammern des Festivals sind auch in diesem Jahr die Konzerte und Performance-Veranstaltungen an den drei Abenden (Donnerstag, Freitag und Samstag) sowie die Kunstlabor-Ausstellung, die parallel dazu die ganze Zeit über zu sehen ist. Mehr als 100 Medienkünstler haben sich in diesem Jahr für eine Teilnahme beworben. Ausgestellt werden letztlich 15 Arbeiten, darunter auch die interaktive Installation „[o:nyks]“ der Augsburger Medienkünstler Katrin Maier, Janne Müller und Tobias Wendzel.

Ein breites Spektrum decken auch die Konzert- und Performance-Veranstaltungen ab. Von der Improvisation an Saxofon und Orgel mit Stephan Holstein und Werner Zuber in St. Thaddäus (Freitag, 28. Oktober, 21 Uhr) bis zum DJ-Battle Mensch gegen Roboter unter dem Titel „Scratchko“ (Freitag, 28. Oktober, 23.30 Uhr, Junges Theater im Abraxas). Zu hören und sehen sind auch internationale Gäste – etwa der kanadische Medienkünstler Maotik alias Mathieu Lesourd (Donnerstag, 27. Oktober, 23 Uhr im Abraxas Theater; und Freitag, 28. Oktober, um 19.45 Uhr ebenfalls im Abraxas Theater). Von dem kargen und auch wildromantischen Island gibt Konrad Korabiewski in seiner Arbeit „Fjardarheidi“ einen Einblick (Samstag, 29. Oktober, 21 Uhr).

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Flankierend zum Festival werden auch in diesem Jahr wieder Workshops rund um das Thema Medienkunst angeboten, etwa ein Kurs mit dem Titel „Instrumente aus Schrott“ oder eine Einführung in „Field recording“. Und es werden auch wieder im Rahmen des Festivals prämierte Kurzfilme gezeigt (am Samstag um 14 Uhr, 14.45 Uhr und 15.30 Uhr, am Sonntag um 13.30 Uhr, 14.15 Uhr und 15 Uhr).

Das Medienkunstfestival Lab30 findet vom 27. bis 30. Oktober im Kulturhaus Abraxas statt. Außenstellen sind die Kirche St. Thaddäus sowie die Galerie Beate Berndt. Karten gibt es im Kulturhaus Abraxas. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag für die Ausstellung und die Konzerte von 19 bis 24 Uhr, am Samstag von 14 bis 24 Uhr und am Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

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