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15.07.2010

"Kunstrasen, ja bitte"

Das Feld bereitet hat der TSV Firnhaberau: Noch diese Woche bekommen die Fußballer am Martin-Gomm-Weg ihr Kunstrasenfeld. Ein zweijähriger Kampf geht zu Ende. Foto: Ruth Plössel
Bild: Ruth Plössel

Firnhaberau Einen weiten Weg hat der TSV Firnhaberau zurückgelegt, jetzt ist er fast am Ziel. Zwei Jahre dauerte es von der Idee seines Präsidenten Alfred Sahl bis zur Verwirklichung des Kunstrasen-Feldes für die etwa 400 Fußballer von Abteilungsleiter Werner Bayer. Gestern wurde die Teerschicht aufgetragen, am kommenden Montag kommt die elastische Tragschicht, danach der sogenannte Liga-Turf-Belag. Am Wochenende, 23. bis 25. Juli, weiht der Verein die Errungenschaft mit einem großen Fest ein.

Rund 440 000 Euro kostet das Projekt, wovon der Verein selbst ein Drittel aufgebracht hat. 18 Tonnen Quarzsand sorgen dafür, dass der 600 Quadratmeter umfassende Teppich liegen bleibt und nicht verklebt werden muss. Zur Anlage gehören 320 Meter Zaun und sechs 16 Meter hohe Flutlichtmasten, die mit jeweils 4000 Watt starken Leuchtmitteln ausgestattet werden. Der Vorteil laut Sahl: "Das Feld ist sommers wie winters bespielbar."

Maulwurfhügel und Pfützen

Vorbei sind bald die Zeiten, in denen Maulwurfhügel und Pfützen den Fußballern den Trainingsbetrieb schwer machten. Entsprechend froh ist Werner Bayer über die neuen Bedingungen, die seiner jüngst in die Kreis-Liga aufgestiegenen ersten Mannschaft optimale Voraussetzungen bieten. Manfred Schnappauf, Ehrenamtsbeauftragter des Vereins, hat nach Überzeugung des gesamten Präsidiums zusammen mit Alfred Sahl die Hauptarbeit geleistet.

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Auch der erste Vize Karl Kiefl und die zweite Vize-Präsidentin Claudia Wiedemann streifen sich die eigens angefertigten T-Shirts mit der Botschaft "Kunstrasen, ja bitte" gerne über. Von dem Spielfeld versprechen sich alle eine Einnahmequelle für den TSV Firnhaberau, da es auch an andere Vereine vermietet werden kann. "Wir sind sehr euphorisch", sagt Alfred Sahl.

Gegen alle Widerstände - zuerst in den eigenen Gremien, dann sogar von der Unteren Naturschutzbehörde - schreitet man der Realisierung entgegen. Das der Din-Norm entsprechende Feld verleiht dem TSV eine Sonderstellung: "Wir sind die Ersten und Einzigen mit Kunstrasenfeld in Augsburg." "Seite 5

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