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12.06.2009

Länderspiel soll Appetit auf die WM machen

Auch in der fußballlosen Zeit dreht sich in Augsburg vieles um das runde Leder: Am heutigen Freitag blickt man mit Spannung nach Frankfurt. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entscheidet, ob Augsburg bald Austragungsort eines Frauenfußball-Länderspiels wird. Deutschland spielt am Donnerstag, 29. Oktober, gegen die USA. Ursprünglich war München als Spielort vorgesehen. Es gab jedoch eine Terminkollision. Mehrere Städte buhlen um das Spiel, das in der ARD oder im ZDF vor einem Millionenpublikum live gezeigt wird.

Sportreferent Peter Grab ist zuversichtlich, dass Augsburg mit dem neuen Stadion, der impuls arena, zum Zug kommt. "Ein solches Spiel wäre eine ideale Einstimmung auf die Frauenfußball-WM 2011." Zugleich wäre die Begegnung die erste internationale Nagelprobe für die impuls arena, die am Sonntag, 26. Juli, offiziell eingeweiht wird.

Gut zwei Jahre sind es bis zur Frauen-WM. Es wird dabei aber leicht vergessen, dass Augsburg bereits im Jahr 2010 ins internationale Blickfeld gerät. In Augsburg werden mehrere Spiele der U-20-WM der Frauen ausgetragen. U 20 steht für Spielerinnen, die jünger als 20 Jahre alt sind. Diese WM gilt als Testlauf für das Spektakel ein Jahr später. Vier deutsche Städte sind Austragungsorte. Neben Augsburg sind es Dresden, Bochum und Bielefeld. Augsburg und Dresden wurden berücksichtigt, weil in beiden Städten neue Stadien gebaut werden, die auch bei der Frauen-WM 2011 eine Rolle spielen.

Eigenes Logo wird nächste Woche vorgestellt

"Die WM rückt für uns immer näher", sagt Bernhard Rotter, städtischer Projektleiter der Frauen-WM. Die Botschaft ist mehrfach kommuniziert worden: Augsburg möchte sich bei der WM international eindrucksvoll darstellen. Ein Baustein dieser öffentlichkeitswirksamen Darstellung ist ein eigenes Logo des Gastgebers. In Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband FIFA hat die Stadt ein Logo entwickelt, das am kommenden Donnerstag, 18. Juni, offiziell im Fürstenzimmer des Rathauses vorgestellt wird. Eine Agentur wurde unter mehreren Bewerbern ausgewählt. Das jeweilige Logo der neun WM-Städte darf für eigene Aktionen verwendet werden.

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