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Augsburg-Stadt

23.05.2015

Lässt die Stadt noch mehr Rinder grasen?

In der Wolfzahnau grasen bereits Rinder. Bekommen sie bald „Kollegen“ im Süden der Stadt?
Bild: Bastian Sünkel

In der Wolfzahnau grasen bereits Rinder. Jetzt plant die Stadt ein ähnliches Projekt bei Gut Bannacker. Doch es gibt Kritik.

Die Stadt prüft ein weiteres Beweidungsprojekt mit einer robusten Rinderrasse in Augsburg. Wie Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) mitteilt, sind Ausgleichsflächen im Osten von Gut Bannacker (südlich von Bergheim) im Gespräch. Dort sollen Rinder als lebende Rasenmäher Landschaftspflege betreiben. Im Vorfeld gibt es jedoch Bedenken von Landwirten und Jägern.

Generell wollen die Stadt und der städtische Landschaftspflegeverband (LPV) die Pflege der Natur durch spezielle Weidetiere vorantreiben. Laut Erben soll in der nächsten Vorstandssitzung des Landschaftspflegeverbandes am 7. Juli diskutiert werden, ob auch bei Gut Bannacker eine Beweidung mit Hochlandrindern realisiert werden kann. Angedacht wäre sie für 2017 oder 2018.

Über diese Pflegeform kann die Verwaltung zwar selbst entscheiden; die CSU fordert jedoch, dass vorher der Umweltausschuss des Stadtrats informiert wird. Es gebe bereits Beschwerden aus der Land- und Forstwirtschaft gegen diese Pläne. Auch bei der Jägerschaft gebe es Bedenken, bestätigt Erben. Er sagte zu, den Umweltausschuss frühzeitig zu informieren.

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Die Transparenz bei geplanten Beweidungsprojekten soll auch deshalb verbessert werden, weil es zuletzt in der Wolfzahnau große Probleme mit Bürgern gab. Sie wurden zu spät informiert, Spaziergänger fühlten sich von den neuen Weidezäunen ausgesperrt. Erben zufolge hat sich die anfängliche Aufregung gelegt.

In der Wolfzahnau ist das Interesse jetzt groß

Die Hochlandrinder in der Wolfzahnau im Norden der Stadt kommen bei der Bevölkerung inzwischen gut an. Gute Erfahrungen gibt es auch mit der Wildpferde-Beweidung in einem Gehege südlich des Haunstetter Waldes im Stadtwald. Die Pferde sind ein Magnet für Besucher geworden.

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