Kommentar

21.04.2017

Leider unverzichtbar

Die Kinder des Albertus-Kindergartens räumten bei der Sporthalle den Müll weg.
Bild: Sabrina Schatz

Eine beträchtliche Anzahl an Ehrenamtlichen engagiert sich bei der Aktion „Sauber ist in“. Warum ihr Einsatz wichtig ist, aber es noch besser wäre, er wäre überflüssig, ist Thema dieses Kommentars:

Am schönsten wäre es, wenn Aktionen wie „Sauber ist in“ überflüssig wären. Das würde nämlich bedeuten, dass die Bürger ihren Abfall ordnungsgemäß entsorgen und nicht achtlos wegwerfen oder sich sogar bewusst seiner illegal entledigen. Die Realität ist leider eine andere. Bei so manchem Umweltsünder staunt man, welche Energie aufgewendet wird, um den Müll oder Diebesgut zu entsorgen. Auf die Idee, alte Reifen oder einen Tresor in ein Gewässer zu werfen, muss man erst mal kommen. Gut, dass es auch die anderen Bürger gibt, die sich für die Umwelt engagieren. Sie erhöhen damit die Lebensqualität in Augsburg. Es wäre aber schön, wenn sich noch mehr Bürger, Vereine und Organisationen dem Projekt anschließen würden. Unter den knapp 2400 Teilnehmern sind leider nur 334 Erwachsene.

Gleichermaßen wichtig ist allerdings auch, dass die Stadt ausreichend Mülleimer im öffentlichen Raum anbringt und häufig genug leert. Das erhöht die Motivation, die drei Schritte zum Mülleimer eben doch noch zu machen und den Abfall nicht einfach dort fallen zu lassen, wo man gerade steht.

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