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Fischach

25.07.2017

Liebeserklärung an die Musik

Bob Sibich applaudiert - ebenso wie das Publikum - seinem mitreißenden Orchester bei der Serenade in Fischach.
Bild: Karen Luible

Bei seiner Serenade in Schloss Elmischwang zeigt der Musikverein Fischach sein Können.

Es war wieder aufregend: grauer Himmel – blauer Himmel! Würde die Serenade stattfinden? Doch es blieb trocken bei der Serenade des Musikvereins Fischach, zu der Erster Vorsitzender Andreas Thoma im Schlosspark von Elmischwang ein großes erwartungsvolles Publikum begrüßte.

Die Schüler eröffneten unter ihrer Dirigentin Tanja Gerblinger das Konzert mit dem Thema der Muppetshow. Es folgte „My first Blues“, und bei „I feel good“ hatte man das Gefühl, das stimmte wirklich. Zunehmend steigerten sich Tempo und Rhythmus, die anfängliche Nervosität wich spürbarer Spielfreude. Zum Klatschen bei „Bang-Bang“ boten die tiefen Instrumente die passende musikalische Kulisse. Hier erwiesen sich Ludwig Teichmann, Lukas Mögele und Marina Deisenhofer bereits als nervenstark.

Wie es mit Schülern weiter gehen kann, zeigten Tanja Gerblinger und die Jugendkapelle des Musikvereins. Durch ihren Erfolg beim Wettbewerb hatten die Instrumentalisten an Selbstbewusstsein gewonnen. In beeindruckender Besetzung mit Tuba, Horn, Oboe und Vibrafon erklang „Ecstasy of Gold“. Ennio Morricones Melodien ließen Bilder von Wild-West-Filmen vor den Zuhörern auftauchen. Die Solisten Lena Angerer (Trompete), Sebastian Schollerer (Tenorsaxofon) und Johannes Haisch (Altsaxofon) sorgten für gespannte Atmosphäre. „Best of Henry Mancini“ fand auch sofort den richtigen Platz im Gehör des Publikums. Hier waren alle Register gefordert. Auch Big-Band-Sound gehört zum Repertoire der jungen Musiker: Glenn Millers „In the Mood“ ließ Trompete und Saxofon auf groovy Bass-Tönen swingen. Die Liebeserklärung an die Musik „Music“ offenbarte das Trompetensolo von Benjamin Luible, der mit Elena und Adrian Riendl korrespondierte.

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Mit vollem Werk präsentierten sich Robert Sibich und das große Blasorchester des Vereins. Gleich Fanfaren rissen die drei Tuben und der Solist Andreas Thoma das Publikum mit. Der Soul- und Rock-Klassiker „Guardians of the Galaxy“ katapultierte die Zuschauer ins Weltall. „Bob“ leitete das Orchester souverän und mit minimalistischen Bewegungen.

Die Polka „Von Freund zu Freund“ ließ die Füße der Zuhörer wippen, als Ilona Domberger (Tenorhorn) und Benjamin Völk (Flügelhorn) im Duett begannen. Christoph Egge wirbelte über das Marimbafon und Maria Leutenmayrs flinke Finger sorgten für atemberaubende Geschwindigkeit bei der Zugabe „The Lord of the Dance“. (lui)

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