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12.12.2016

Linke bestimmen Kandidaten

Frederik Hintermayr setzt sich durch

Frederik Hintermayr ist der Augsburger Kandidat der Linken für die Bundestagswahl 2017. Der 24-Jährige setzte sich mit 65 Prozent der Stimmen gegen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Alexander Süßmair durch. „Es ist für mich ein großer Vertrauensbeweis des Kreisverbandes, dass er mir diese Aufgabe zutraut“, so Hintermayr gegenüber der AZ.

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Seine Stärke sieht der Krankenpfleger, der seit 2013 Mitglied des schwäbischen Bezirkstages ist, in seiner Kampagnenfähigkeit. „Ich binde die Menschen vor Ort mit ein – Politik ist nicht nur die Arbeit im Parlament, sondern vor allem mit den Menschen an der Basis.“ Sein Wahlergebnis führt er auch auf die Unterstützung des Jugendverbandes und des Studierendenverbandes der Linken zurück. „Wir haben uns in den letzen Jahren stark verjüngt – ich denke, dass diese Stimmen entscheidend zu meinem guten Abschneiden beigetragen haben. Jetzt hofft Hintermayr auf einen guten Landeslistenplatz. „Ich hoffe, dass Augsburg als drittgrößte Stadt Bayerns einen Platz bekommt, der auch eine Chance hat“, so der Kandidat.

Bei der letzten Bundestagswahl war Alexander Süßmair Direktkandidat der Linken – er scheiterte, weil die Partei nur vier Sitze erringen konnte. „Ich denke, Listenplatz sechs dürfte diesmal erfolgsversprechend sein“, so Hintermayr. Cengiz Tuncer, Kreisvorsitzender der Linken, sagte, Hintermayr habe seinen Schwerpunkt in der Gesundheits- und Pflegepolitik. Bundesweit fehlten in den Krankenhäusern rund 100000 Pflegekräfte, auch in Augsburg sei die Belastung unerträglich. „Das wollen wir gemeinsam ändern.“ (att)

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