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Augsburg

08.12.2018

Linke fordern Wohnbebauung auf dem Ledvance-Areal

Das Luftbild aus dem Mai 2018 zeigt das Ledvance-Areal an der Berliner Allee.
Bild: Ulrich Wagner

Stadtrat Otto Hutter fordert, dass die Stadt das 90000 Quadratmeter große Grundstück kauft und es für den Bau günstiger Genossenschafts-Wohnungen zur Verfügung stellt

Linken-Stadtrat Otto Hutter fordert, dass die Stadt das freiwerdende Ledvance-Areal an der Berliner Allee kauft und als Baugrund für günstige Genossenschaftswohnungen zur Verfügung stellt. Hutter wundert sich darüber, dass die Stadt dort weiterhin auf Gewerbe setzt. „In ganz Europa sind innenstadtnahe Flussgrundstücke begehrtes Baugebiet. Nur in Augsburg eignet es sich nicht für Wohnbebauung“, so Otto Hutter. Er geht davon aus, dass sich auf 90000 Quadratmetern rund 1300 Wohnungen errichten ließen.

Die Stadt solle versuchen, an das Areal zu kommen. Entweder müsse sie sich – wie bei der Theatersanierung auch – Geld zu niedrigen Zinsen leihen, oder sie solle dem Stadtwerke-Vorbild beim Hochablass-Kraftwerk folgen und Bürgeranleihen herausgeben. So lasse sich verhindern, dass das Areal meist gewinnbringend von Investoren genutzt wird. (skro)

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.12.2018

Die Linken haben noch immer nicht gelernt wie soziale Volkswirtschaft funktioniert.

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11.12.2018

Was gibt es da zu lernen?

Für jeden sichtbar:
Die deutsche Automobil-Industrie betrügt (?) und bezahlt dafür in den USA ca. 30 Milliarden Strafe.
Diese 30 Milliarden haben vorher die Arbeitnehmer mit ihrer Arbeit erwirtschaftet.

Echt sozial.

Vor allen Dingen werden durch diesen sozialen Betrug viele Arbeitsplätze sowas von sicher … richtig staatstragend.

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11.12.2018

Trabbi und Wartburg waren dagegen große sozialistische Erfolge, die immer wieder durch ihre ökologische Nachhaltigkeit begeistern ;-)

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10.12.2018

Des weiteren steht das Weltbild Logistikzentrum seit Jahren leer. Ebenso die ehemalige Deutsche Papier ebenfalls ein großes Logistikzentrum. Wo sind denn die Investoren und Unternehmer die jetzt dort weitermachen wollen ? Der Osten der Stadt ist eine Wirtschaftsruine schlimmsten Ausmaßes. Rund um die Steinerne Furt steht alles leer. Tolle Wirtschaftskompetenz. Dort Wohnungen zu bauen ist richtig. Es gibt genug Platz für Investoren und Wohnungen.

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10.12.2018

>> Des weiteren steht das Weltbild Logistikzentrum seit Jahren leer. <<

Und deshalb soll man bei Osram Wohnungen bauen?

>> Der Osten der Stadt ist eine Wirtschaftsruine schlimmsten Ausmaßes. <<

Darum hat man da auch jeden Tag freie Fahrt und wird nicht von LKW am Durchkommen gehindert ;-)

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09.12.2018

Nun ja, sozialistische Planwirtschaft.

Wer sich in Sachen Wohnungen in Augsburg Gedanken macht ist also Planwirtschaftler?

Donnerwetter. Der Investor von Ledvance sagt gerade auf nimmer wiedersehen tschüss. Das Wichtige ist allerdings:
Denkmodelle eines gewählten Stadtrates sind in unserer Demokratie noch nicht verboten. In vergangenen Zeiten waren sie verboten. Heute ist es so, dass die Stadträte sich äußern dürfen, ohne um Erlaubnis zu fragen.

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09.12.2018

>> Hutter wundert sich darüber, dass die Stadt dort weiterhin auf Gewerbe setzt. „In ganz Europa sind innenstadtnahe Flussgrundstücke begehrtes Baugebiet. <<

Arbeitsplätze werden total überbewertet! Zeit, dass man mal das BASF Werk in Ludwigshafen wegschiebt und an diesem Fluß ein begehrtes Baugebiet schafft.

Und innerstädtische Arbeitsplätze brauchen wir schon gar nicht, man kann doch bequem mit dem Auto störungsfrei über die B17 auf das Lechfeld fahren. Wäre ja echt altmodisch da den Lech entlag zur Arbeit zu radeln.

Wobei Arbeit ja überhaupt dem Transfer zu Zuständen wie in Venezuela entgegen steht...

Kapiert die Linke denn überhaupt nicht, dass Industriegrundstücke deutlich billiger sind als Wohnbauflächen? Dass so Firmen der Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland erst schmackhaft gemacht wird? Man besser die Fabrik verlagert, das Grundstück teuer verkauft und anderweitig von niedrigeren Löhnen und Sozialabgaben profitiert?

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10.12.2018

@Peter P. Nein, das kapiert Die Linke nicht!
Wir brauchen mehr Fabriken, in denen die Menschen arbeiten!
Wohnen in einer (bezahlbaren) Wohnung wird total überbewertet!
Dass Firmen ins Ausland abwandern, ist alleinige Schuld der Wohnungslosen!
(das war Satire) ;-)

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08.12.2018

Die Linken fordern einen weiteren großen Schritt Richtung sozialistischer Planwirtschaft und verstehen nicht, dass allein durch solche Debatten private Investoren verschreckt werden, die somit ihr Geld zurückhalten, bzw. lieber für Immobilienprojekte im Ausland zur Verfügung stellen.

Das ist keine ideologische Ansicht, sondern entspricht den Zahlen und Entwicklungen. Nachzulesen z.B. im IHK Report.

Eine - wenigstens basisfundierte - Ökonomische Grundausbildung würde den Linken nicht schaden!

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10.12.2018

@Michael G. Was hat denn der Bau von Genossenschaftswohnungen mit Planwirtschaft zu tun?
Was nützt mir der Arbeitsplatz, wenn ich keine Wohnung habe?
Ich nehme an, Sie haben eine Wohnung und lesen dort fleissig den IHK Report... ;-)

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