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Augsburg

03.11.2013

Lis ist OB-Kandidat der Alternative für Deutschland

Thomas Lis
Bild: Annette Zoepf

Euro-Skeptiker treten gegen Kungelei an und wollen Radverkehr in Augsburg voranbringen

Die Alternative für Deutschland – bei den Bundestagswahlen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert – will bei der Kommunalwahl im März mit Thomas Lis als OB-Kandidat antreten. Lis wurde am Sonntagvormittag einstimmig nominiert.

In Augsburg hatte die AfD bei der Bundestagswahl ein Ergebnis von 5,4 Prozent erzielt. Dieses Ergebnis – das drittbeste Wahlkreisergebnis in Bayern – sei Rückenwind für die Kommunalwahl, so Lis. Auf bundespolitischer Ebene hat die AfD einen Euro-skeptischen Kurs vertreten. In der Kommunalpolitik soll es um andere Themen gehen. In den kommenden Wochen soll ein Wahlprogramm zusammengestellt werden. Die Stadtratsliste soll am 30. November aufgestellt werden.

Lis, 50, bekannt als Betreiber der Radstation am Hauptbahnhof, liegt die Verkehrspolitik am Herzen. „Wir wollen das Projekt Fahrradstadt Augsburg lebendig ausgestalten und umsetzen.“ Dies solle im Einklang mit anderen Verkehrsmitteln passieren. Auch das Thema Linie 5 müsse man im Blick behalten. Nachdem sich die Bemühungen, eine einvernehmliche Route zu finden, ziehen, müsse man das ganze Thema nochmal überdenken. „Sind nicht vielleicht Erdgasbusse die sauberere und dauerhaft günstigere Möglichkeit?“ Augsburg brauche zudem eine Vision, wie die Stadt in 20 Jahren darstehen wolle. Diese Vorstellung müsse der Stadtrat in der nächsten Periode ausarbeiten.

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Lis regt zudem an, über einen Neubau als Alternative zur Theatersanierung nachzudenken. „Was für spannende Möglichkeiten ergäben sich daraus. Geld einsparen und etwas ganz Neues beginnen.“ Als Standort sei das Areal nahe des Schlachthofs geeignet.

Abgesehen von den Inhalten wolle die AfD auch einen anderen Politikstil. „Die Arbeit der Augsburger Regierung und der Umgang im Stadtrat gibt in den letzten Jahren ein katastrophales Bild ab. Streitereien und Beschimpfungen, Kungelei, Misswirtschaft, Entscheidungen am Bürger und teilweise sogar am Stadtrat vorbei: so kommt das oft bei den Bürgern an“, so Lis. Er wolle „faire Kommunikation auf Augenhöhe“. (skro)

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