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14.06.2009

Liveschaltung nach Moskau

Diese Woche ist Augsburg in Moskau gut vertreten: Heute Morgen startete eine Gruppe mit Kunstsammlungs-Chef Dr. Christof Trepesch an der Spitze vom Münchner Flughafen in die russische Hauptstadt. Dort wird am Mittwoch die Ausstellung "Freie Reichsstadt Augsburg. Majestätische Jahrhunderte" eröffnet. Auch OB Kurt Gribl wird dabei sein. Er reist am Dienstagnachmittag von Berlin nach Moskau. Vorher hat er eine Verwaltungsratssitzung der Hessing-Stiftung auf der Insel Rügen.

Mit 200 Exponaten aus dem Bestand der Städtischen Kunstsammlungen präsentiert sich die Stadt im Kreml. Für Gribl ist dies "eine tolle Sache". Bislang waren in Moskau nur große, staatliche Häuser wie der Louvre vertreten.

Kulturreferent Peter Grab reist am Dienstag nach Russland. Für die Augsburger Politiker wird es eine strenge Woche: Am Donnerstag geht es zurück. Grab und Gribl werden kurz nach ihrer Landung im Augsburger Rathaus das Logo der Frauen-WM 2011 vorstellen. Freitag wird die Stadtbücherei eröffnet.

Zurück nach Moskau. Die Vernissage wird ein großes Ereignis. Es gibt eine Parade auf dem Kreml-Platz sowie Ansprachen von russischen und deutschen Museumsleitern, Staatsvertretern und OB Gribl. Die bayerische Staatsregierung schickt voraussichtlich Europaministerin Emilia Müller. Aus Augsburg dabei sind unter anderem die Historikerin Martha Schad, die Kunstmäzene Kurt F. Viermetz und Dr. Georg Haindl sowie Christian Dierig. Hubert Stärker will kurzfristig entscheiden, ob er kommt.

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Für Interessenten, die nicht nach Russland reisen können, wird die Vernissage live in den Viermetzhof des Maximilianmuseums übertragen. Los geht es um 15 Uhr. In Russland ist es dann 17 Uhr.

Dr. Christoph Emmendörffer, Leiter des Maximilianmuseums, ist seit Pfingsten in Moskau. Er begleitete den Transport in die russische Hauptstadt. Dort lief bislang alles nach Plan, wie er per Mail mitteilte. Emmendörffer freut sich über die Aufmerksamkeit, die das russische Museumsteam dem Projekt widmet: "An der Westmauer des Kremls wurde jetzt ein sechs mal zehn Meter großes Transparent angebracht, das für die Ausstellung wirbt." Die Augsburger Zirbelnuss und die Stadtfarben sind darauf zu sehen.

Eine Vorabbesichtigung gab es vergangene Woche für Mitglieder des Freundeskreises der Kunstsammlungen. Sie waren Anfang des Monats nach Moskau gereist, weil die Vernissage zunächst früher geplant war. Am Mittwoch werden sie schon wieder abgereist sein . . .

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