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Augsburg

11.12.2015

Lkw überrollt Radfahrerin - Polizei sucht Zeugen des tödlichen Unfalls

Bei dem Unfall in Augsburg starb eine Radfahrerin.
Bild: Symbolbild, Alexander Kaya

Eine 54-jährige Radfahrerin wurde in Augsburg von einem Lastwagen überrollt. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Bei einem Unfall am Donnerstag in Augsburg ist eine 54 Jahre alte Radfahrerin gestorben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Der tödliche Unfall passierte gegen 15.45 Uhr nahe des Kreisverkehrs an der Donauwörther Straße und der Schönbachstraße, als sich ein Lastwagen-Fahrer (51) auf der rechten Spur einordnen wollte. Dabei musste er über einen rot markierten Radweg auf der Straße fahren - und übersah dort wohl die 54-jährige Frau auf ihrem Fahrrad.

Die Radfahrerin wurde von dem Lastwagen überrollt. Ihre Verletzungen waren so schwer, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Er wurde ins Klinikum Augsburg gebracht. Die Donauwörther Straße wurde für den Richtung Süden fahrenden Verkehr bis 17.30 Uhr gesperrt.

Gutachter waren vor Ort. Spuren wurden gesichert. Laut Polizeisprecher Robert Frank gab es an der Unfallstelle zwar Schaulustige, doch die konnten keine Angaben zum Unfallhergang machen. "Zu einer ganzheitlichen Unfallklärung brauchen wir Zeugenhinweise", sagt Frank. Menschen, die zu dem tödlichen Unfall Angaben machen können, sollen sich bei der Polizeiinspektion Augsburg unter 0821-323 2510 melden. AZ

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11.12.2015

Das Perfide an dieser Verkehrssituation Donauwörther Straße Ecke Biberbacher ist, dass man sich als Autofahrer aus Gersthofen kommend zum Geradeausfahren in die rechte Spur einordnen muss (dabei den rot markierten Radstreifen kreuzen muss). Und dass man das u.U. erst sehr spät bemerkt und dann schnell und nicht aufmerksam genug rüberzieht.

Keine Entschuldigung aber eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für solche Unfälle.

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11.12.2015

Das muss dann wohl, von der Schilderung ausgehend, hier gewesen sein. Ich bin ja gespannt, ob beim Verfahren einfach davon ausgegangen wird, dass sie beim »Wiedereinfließen in den Verkehr« nicht aufmerksam genug gewesen wäre, oder irgendwas in der Richtung. Würde ich unserer Justiz durchaus zutrauen.

Das Bekloppte an der ganzen Geschichte ist ja, dass auch heute noch ständig was von Sicherheit gefaselt wird, wenn man wieder so ein Ding wo hin pflanzt, dabei ist die bestenfalls gefühlt. Objektiv ist sie genau eine Förderung dessen, was auch in diesem Artikel wieder beschrieben wird: KFZ-Fahrer will nach rechts, Radfahrer kommt unter die Räder, weil irgendwer so schlau war und seine Spur kreuzend hin gemalt/gebaut hat. Unsere Verwaltung malert ja in letzter Zeit immer nur noch, weil sie davon ausgeht, dass die Sichtbeziehungen einen Unfall praktisch unmöglich machen. Aber das heißt ja genau nichts. Das habe ich am eigenen Leib schon miterleben dürfen, wie man bei null Sichthindernissen »übersehen« wird. Nicht hingesehen oder gleich mit was anderem beschäftigt, das trifft es meistens am besten. Oder zwar gesehen, aber nicht wahrgenommen. »Ist ja auf seiner Spur.« Das Kleinhirn ist zufrieden und fährt weiter. Blöd nur, dass die Spuren sich eben kreuzen.

In diesem Sinne kann ich mich den beiden Vorpostern nur anschließen: Es muss endlich aufhören, dass so getan wird, als wenn das im Sinne des Radverkehrs wäre. Ist ja toll, wenn sich alle super sonder sicher fühlen. Es hilft ihnen nur nichts, wenn man ihnen das hinterher auf den Grabstein schreiben kann.

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11.12.2015

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

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10.12.2015

Wieder einer dieser Todesstreifen, die in Augsburg als Radverkehrsförderung verkauft werden!


Wann hört dieser tödliche Wahnsinn auf?


Radfahrer auf der Straße werden gesehen; Radfahrer auf den straßenbündigen Streifen werden oft übersehen und überfahren!

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