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Augsburg

08.02.2018

Mann randaliert in Saunaclub - Freundin muss ihn abholen

Ein Mann besuchte in Augsburg einen Saunaclub. Es gab viel Ärger - Trunkenheit im Verkehr und Zechbetrug stehen im Raum. Am Ende musste ihn seine Lebensgefährtin abholen.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Ein 43-jähriger Mann machte in einem Augsburger Saunaclub Ärger und fuhr auch noch mit zwei Promille Auto. Am Ende musste ihn seine Lebensgefährtin abholen.

Der Fall begann mit einem Hinweis: Ein Mann sei gerade alkoholisiert vom Gelände eines Saunaclubs im Augsburger Stadtteil Oberhausen weggefahren. Es folgte eine Kontrolle, am Ende aber auch noch mächtig Ärger in dem Club. Außerdem stehen Ermittlungen wegen Zechbetrugs im Raum. Laut Polizei hatte der Mann seine Zeche nicht bezahlt und möglicherweise auch nicht den „vereinbarten Liebeslohn“, so die Beamten.

Sie fanden den 43-Jährigen am Mittwochabend nach dem Hinweis gegen 20 Uhr in der Hirblinger Straße. Dort war er zu Fuß unterwegs. Er fiel den Polizisten „durch seine deutliche Alkoholisierung auf“, sagt Pressesprecher Siegfried Hartmann. Bei der gab der Mann zu, zuvor im Auto vom Club weggefahren zu sein, um sich noch Geld bei der Bank zu besorgen. Sein Fahrzeug habe er kurz vor der Kontrolle an einer Tankstelle abgestellt. Ein freiwilliger Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von über zwei Promille, was eine anschließende Blutentnahme zur Folge hatte. Seinen Führerschein wollte er laut Polizei nicht freiwillig abgeben, zumal er ihn gar nicht bei sich hatte.

43-Jähriger beschimpft Mitarbeiter in Augsburger Saunaclub

Als bei der Polizei alles erledigt war, ging der Mann nicht nach Hause. Er ging noch einmal in den Club. „Er verspürte offenbar noch Gesprächsbedarf mit einem dort beschäftigten Mitarbeiter“, so Hartmann. Diese Aussprache sei derart aggressiv geführt worden, dass mehrere Streifen zur Schlichtung anfahren mussten. Seine telefonisch verständigte Lebensgefährtin fuhr den „Tobenden“ anschließend heim, schreibt die Polizei.

Es kam später noch Ärger hinzu. Laut Polizei stellte sich nachträglich heraus, dass der 43-Jährige  „seine Zeche und möglicherweise auch den vereinbarten Liebeslohn während des Clubbesuchs nicht bezahlt hatte“. Daher werde auch wegen Zechbetrugs gegen ihn ermittelt - und wegen Trunkenheit im Verkehr. (AZ)

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