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Augsburg

01.08.2019

Mann rastet aus und rast über mehrere rote Ampeln

Als er die Polizei sah, drückte er aufs Gas: Ein Mann ist in Augsburg auf der Flucht vor der Polizei mit Tempo 140 durch Augsburg gerast.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Als er die Polizei sah, drückte er aufs Gas: Ein Mann ist in Augsburg auf der Flucht vor der Polizei mit Tempo 140 durch Augsburg gerast.

Ein 51-Jähriger hat sich im Augsburger Stadtteil Lechhausen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Ende mussten ihn die Beamten "mittels unmittelbarem Zwang", so ein Polizeisprecher aus dem Auto holen. Weil er "desorientiert" wirkte, wurde er schließlich in ein Krankenhaus gebracht.

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Augsburger flüchtet vor Polizei

Die Beamten waren wegen offenbar familiären Streitigkeiten am Mittwoch gegen 21.15 Uhr auf dem Weg zu dem 51-Jährigen. Er sei "bei der zuständigen Polizeiinspektion hinreichend bekannt", so ein Sprecher.  Auf dem Weg zur Wohnung kam der 51-Jährige den Polizisten mit seinem Auto in der Widderstraße entgegen. Als er angehalten werden sollte, beschleunigte er und ignorierte ab diesem Zeitpunkt alle Anhalte- und Sondersignale der Polizeistreife, heißt es im Pressebericht der Polizei. Die Verfolgungsfahrt ging von der Widderstraße über Blücherstraße, Lechhauser Straße und Paul-Lenz-Straße. In der Sebastian-Mayr-Straße konnte ihn dann eine zweite Streife stoppen.

Mann rast mit Tempo 140 durch Augsburg

Auf der Blücherstraße (Tempolimit 70km/h) fuhr der 51-Jährige laut Polizei zum Teil mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. "Außerdem missachtete er insgesamt vier rote Ampeln, zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es hier gottseidank nicht", sagt der Polizeisprecher.

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Alkoholtest fällt negativ aus

Als die Beamten an das Auto gingen, habe der Mann durch das geöffnete Beifahrerfenster gezielt mit einem Schlüsselbund nach einem Beamten geworfen; er traf aber nicht. Da er nicht freiwillig aussteigen wollte, wurde er von den Polizisten aus dem Auto geholt. Der 51-Jährige habe hierbei einen desorientierten Eindruck gemacht und herumgeschrien. Ein Alkoholtest ergab 0,0 Promille. Wegen seines allgemeinen Zustandes wurde er aber zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingewiesen.

Gegen den Mann wird nun u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Polizei bittet andere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Flüchtenden gefährdet wurden, sich unter 0821/323 2310 zu melden. (AZ)

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