Newsticker
RKI-Chef Wieler: "Wird noch schwieriger, das Virus im Zaum zu halten"
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Mann will von Polizei 150 Kilometer weit nach Hause gefahren werden

Augsburg-Lechhausen

22.01.2021

Mann will von Polizei 150 Kilometer weit nach Hause gefahren werden

Der Mann muss die Augsburger Polizei wohl mit einem Taxiunternehmen verwechselt haben.
Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Ein ungewöhnlicher Notruf ist in der Nacht bei der Polizei in Augsburg eingegangen. Wie sich herausstellte, wollte der Anrufer die Polizei als Taxi-Alternative nutzen.

Mitten in der Nacht auf Freitag rief ein 34-Jähriger unter falschem Namen beim Polizeinotruf an. Er wollte ins Bezirkskrankenhaus gefahren werden. Eine Polizeistreife traf den Mann in Lechhausen an. Sie stellte keinerlei Beeinträchtigungen der Gemütslage oder des körperlichen Zustandes fest. Der Mann war unverletzt und orientiert, so berichtet die Polizei. Als die Beamten weiter nachhakten, kristallisierte sich das tatsächliche Begehren des Mannes heraus.

Mann will von Augsburger Polizei nach Baden-Württemberg gefahren werden

Er verlangte von der Polizei, ihm einen Schlafplatz zu organisieren und ihn zu seinem circa 150 Kilometer entfernten Wohnort in Baden-Württemberg zu fahren. Nachdem es sich laut Polizei um keine Notlage handelte, nannten die Einsatzkräfte dem Mann geeignete Anlaufstellen zur Übernachtung. Offensichtlich hatte der 34-Jährige die Polizei mit einem Taxiunternehmen verwechselt. Den Anrufer erwartet nun eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen und Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz. (ina)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren