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28.01.2010

Maschinenbau unter Dampf

Keine dreizehn Monate hat es gedauert, bis der Neubau der Fakultät für Maschinenbau unter Dach war. Gestern wurde auf dem Hochschulcampus am Brunnenlech Richtfest gefeiert. "Hut ab vor dieser Superleistung!", würdigte Innen-Staatssekretär Gerhard Eck die rekordverdächtig zügige Realisierung. Der Standort Augsburg steche im bayerischen Hochschulausbau besonders hervor: Innerhalb von acht Wochen wird dreimal Hebauf gefeiert.

In das dreigeschossige neue Fakultätgebäude mit Labors, Lehrsälen und Professorenbüros mit neuester Technik, das einen Vorgängerbau von 1953 ablöst, steckt der Freistaat 15,6 Millionen Euro. "Auf dem Weg zu einer modernen, attraktiven und zukunftsfähigen Hochschule haben wir ein weiteres Etappenziel erreicht", freute sich Präsident Prof. Hans-Eberhard Schurk.

2300 Quadratmeter Nutzfläche erhält die größte technische Fakultät der Hochschule, die mit modernen Lehrmethoden und interessanten Forschungsprojekten dafür sorge, dass ihre Absolventen mit dem stetigen technologischen Wandel problemlos Schritt halten, sagte Schurk. Auch für den künftigen Sciencepark habe die Fakultät mit ihrem engagierten Dekan Prof. Rainer Wieler auf den Gebieten Faserverbund und Umwelttechnik "einiges auf der Pfanne", versprach Schurk.

Der Augsburger Landrat Martin Sailer und der städtische Baureferent Gerd Merkle bekräftigten, wie wichtig das technologische Innovationspotenzial der Hochschule für die zukünftige Entwicklung der Region ist. "Die Investition in die Zukunft des Maschinenbaus hat sich schon heute gelohnt", sagte Merkle. In etwa einem Jahr soll der Fakultäts-Neubau in Betrieb gehen.

Der renommierte Münchner Architekt Hans Nickl heizte bei frostigen Temperaturen die Vorfreude an. Die Fassade werde das Thema Maschinenbau nach außen sichtbar machen ("Das müssen Sie dann selber anschauen."). Die Gemeinschaft der Fakultät fördere der Büroflur ("Keiner kann sich mehr verkriechen.") und die große Dachterrasse im Anschluss zum Altbau.

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