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31.07.2019

Mehr Sicherheit im Netz

Roland Ebrecht von Infineon mit den Studentinnen Luisa Mayershofer und Jessica Bender (von links).
Bild: Hohlen

Studenten der Hochschule und Infineon kooperieren

Bei der Infineon Technologies AG in Augsburg geht es um Sicherheit. Das beginnt schon in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Rein kommt nur, wer einen Ausweis hat. Dazu sind die Büros in den höheren Etagen des Büroturms am Alten Postweg angesiedelt, um den Zutritt für Unbefugte von Beginn an zu erschweren. Immerhin zählt Infineon zu den weltweit führenden Halbleiterherstellern, das Wissen des Unternehmens ist wertvoll. In Augsburg wird vor allem an den Themen Datenverschlüsselung, gesicherte Authentifizierung oder Geräteintegrität gearbeitet und getüftelt.

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Ganz abschotten will sich das Unternehmen aber dennoch nicht und gewährte 16 Studenten aus Augsburg Einblicke in die Entwicklung von Software für Sicherheitslösungen – so wie sie in Mobiltelefonen, Bankkarten oder Computern zum Einsatz kommen. Bei diesem Projektseminar handelt es sich um ein Wahlfach für Studierende der Elektrotechnik und Mechatronik. „Cybersicherheit ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg wollen wir junge Studierende für Sicherheitsthemen begeistern“, sagt Wolfgang Rankl, der den Standort in Augsburg leitet. Für Professorin Claudia Meitinger ist die Kooperation eine Bereicherung: „Durch die enge Verzahnung können über die rein theoretischen Inhalte hinaus Methoden und Werkzeuge eingesetzt werden, die in der industriellen Praxis verwendet werden.“ Schon seit Längerem pflegt Infineon den engen Kontakt zur Hochschule Augsburg.

Das Themenfeld embedded Software, also in Systeme eingelagerte Software, ist technisch äußerst anspruchsvoll. Wegen der sehr langen Einarbeitungszeit hilft es daher, bereits während der Ausbildung mit den verschiedenen Herausforderungen sowie dem hochkomplexen Aspekt der Sicherheit umgehen zu lernen, so Rankl. (nist)

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