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Finanzen

06.02.2015

Mehr Stadt-Personal

Die Referenten haben ihre Wünsche gekürzt – aber es gibt dennoch 51 neue Stellen

Die städtischen Referenten haben umgedacht und nochmalsgerechnet. Ergebnis: Bei weitem nicht mehr jede neue Stelle, die sie für das Jahr 2015 beantragt hatten, wird kommen. 14 Stellen, je zur Hälfte in Voll- und Teilzeit, fallen dem Rotstift zum Opfer. Es verbleiben aber immer noch 39 neue Vollzeitstellen und zwölf neue Arbeitsplätze in Teilzeit. Das Einsparvolumen liegt aber bei mehr als einer halben Million Euro im Jahr. Aufzubringen sind im Haushalt 2015 insgesamt zusätzliche Personalkosten von 1,8 Millionen Euro. Über 6000 Mitarbeiter sind gegenwärtig für die Stadt tätig. Die Personalkosten liegen bei rund 240 Millionen Euro.

Als bekannt gegeben wurde, dass die beantragten Stellen zahlenmäßig ausuferten, hatten Oberbürgermeister Kurt Gribl und Finanzbürgermeisterin Eva Weber deutlich gemacht, dass nicht alle Wünsche erfüllbar seien. Es gebe eindeutige Vorgaben, wann zusätzliches Personal zu genehmigen ist. Dazu zählen gesetzliche Vorgaben, die die Stadt zu erfüllen hat. Ein anderes Beispiel: Wenn Kindertagesstätten neu errichtet werden und das Personal nicht aus den eigenen Reihen gestellt werden kann, ist eine Neueinstellung denkbar.

Aus sechs Ämtern gab es einzelne Stellenstreichungen. Zwei Beispiele: Eine Stelle im Sozialreferat für die Abwicklung des Sozialtickets fällt vorerst weg, weil sich die Wiedereinführung des Tickets verzögert. Im Kulturreferat kommt bis auf Weiteres kein Projektleiter, der sich um Sonderausstellungen kümmert. Das Baureferat verzichtet auf einen weiteren Baubegeher. Dessen Aufgabe ist es, öffentliche Gebäude auf Bauschäden zu untersuchen.

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Es verbleiben somit noch 51 neue Stellen. Die meisten davon werden dem Schul- und Bildungsreferat zugeordnet. 19 städtische Mitarbeiter sind es in der Summe, davon ist fast die Hälfte in der Kindertagesbetreuung eingesetzt. Da hier das Angebot ausgeweitet wird, sind mehr Erzieher und Kinderpfleger erforderlich. Vorbildlich, was die Zahl neuer Stellen anbelangt, präsentiert sich das Wirtschafts- und Finanzreferat. Kein zusätzliches Personal wird benötigt.

Der Wunsch nach mehr Stellen in der Stadtverwaltung ist nicht neu. 53 Planstellen mit einer Gesamtsumme von 2,25 Millionen Euro jährlich wurden zuletzt im Haushalt 2014 aufgenommen. Weitere 700000 Euro an jährlichen Mehrkosten folgten im Lauf des Vorjahres. Die neue Stadtregierung von CSU, SPD und Grünen schuf wegen der Neustrukturierung der Referate 13 neue Planstellen. Hier entfielen auf das OB-Referat mit fünf Stellen allein knapp 200000 Euro.

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