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26.02.2015

Mindestlohn: Viele Firmen spüren Folgen

Unternehmen denken laut IHK an Personalabbau und Preiserhöhung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) beklagt Kostenbelastungen durch die Einführung des Mindestlohns. Kritisch bewertet sie die durch eine Dokumentationspflicht verursachte Bürokratie. „Hier ist die Politik gefordert, eine für Unternehmer praktikable Lösung zu finden“, sagt Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK.

Aus dem aktuellen Unternehmensbarometer, das die IHK Schwaben anlässlich der Einführung des Mindestlohngesetzes erstellt hat, geht hervor, dass jedes vierte Unternehmen zur Kostendeckung des Mehraufwands eine Reduzierung des Personaleinsatzes in Erwägung zieht. 19 Prozent können sich vorstellen, die Mehrkosten durch Preiserhöhungen auszugleichen, 22 Prozent wollen an anderer Stelle im Unternehmen Kosten einsparen.

Weiter geht hervor, dass mehr als die Hälfte der Unternehmer die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes jetzt spüren. Noch vor der Einführung des Gesetzes lag der Anteil deutlich niedriger. Die aktuelle Stichprobe macht deutlich, dass die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes bei den Unternehmern jetzt angekommen sind. Jeder zehnte Unternehmer gab an, sehr stark von der Einführung betroffen zu sein.

Insbesondere die Branchen Verkehr/Logistik und Gastgewerbe spüren die Auswirkungen des seit 1. Januar geltenden Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde in besonders großem Ausmaß, heißt es von der IHK. (AZ)

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