Das vierte Modular ging seit Donnerstag im Kongresszentrum über die Bühne: In den vergangenen vier Jahren wurde am Konzept gearbeitet, immer wieder etwas geändert, damit das Festival sowohl junge Menschen als auch Junggebliebene gleichermaßen anspricht. „Nun haben wir den Schlüssel dazu gefunden“, bilanzierte Raphael Brandmiller, Vorsitzender des Stadtjugendrings, äußerst zufrieden.
Um die 20.000 Besucher waren Freitag und Samstag zu Modular gekommen. Erstmals fand das Jugendfestival in der frisch sanierten Kongresshalle statt – die Parkbühne im Wittelsbacher Park bot zusätzliche Open-Air-Atmosphäre. Viele Festival-Besucher waren wegen der Konzerte von Prinz Pi, Kraftklub, Dendemann oder der Band Who Made Who gekommen, doch auch gerade das Kommen von vielen Familien mit Kindern sorgte für eine friedliche Stimmung auf dem Gelände.
„Es war ein unglaublich positives Miteinander. Obwohl sich teilweise lange Schlangen an den Eingängen oder vor den Ständen bildeten, schlug die Stimmung nie um, die Polizei musste kein einziges Mal eingreifen“, so Brandmiller. Er werde nun versuchen, das Konzept gemeinsam mit Festivalleiter Stefan Sieber zu etablieren.
Nach einer neuen Spielstätte möchte Brandmiller gar nicht mehr suchen. „Am liebsten würden wir im kommenden Jahr Modular wieder im Kongresszentrum stattfinden lassen“, sagte er. Kongresshallen-Geschäftsführer Götz Beck signalisierte bereits, dass er ebenfalls großes Interesse an einer Neuauflage im Kongresszentrum hätte. „Bei uns gibt es nicht nur Schwanensee und den Nussknacker. Wir wollen neue Wege gehen und auch mit solch einer positiven Veranstaltung neue Zielgruppen erschließen.“