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12.06.2009

Musik schweißt Kids zusammen

Kriegshaber Licht aus, Spot an: Die Nachwuchsmusiker des Feriencamps "Let's Rock" stehen hinter der Bühne versammelt und warten gespannt auf ihren großen Auftritt. Knapp eine Woche haben sich die 41 Rocker auf diesen Moment vorbereitet. Vier Tage waren sie in Violau bei Zusmarshausen und haben von morgens bis abends sprichwörtlich "gerockt".

Dabei ist ein so starkes soziales Gefüge entstanden, wie es sich Arkadij Ruf, Leiter der Kommunalen Jugendarbeit, nur wünschen kann: "Unter den Jugendlichen herrscht ein wahnsinniger Zusammenhalt. Die Musik ist ihre gemeinsame Sprache. Egal ob Akademikerkind oder Kind von Sozialhilfeempfängern: Soziale Schichten sind hier komplett aufgehoben", sagt Ruf.

In Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) rief das Augsburger "downtown music institute" die Rockfreizeit vor vier Jahren ins Leben. Seitdem fand das Musikcamp jedes Jahr statt.

Der erste große Auftritt ihres Lebens

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Wolfgang Braun vom "downtown music institute" weiß, was das Besondere an "Let's Rock" ist: "Es gibt viele Konzert- und Musikfreizeiten. Doch ein Camp, bei dem gezielt Rock gespielt wird, das gab es noch nicht." Für viele der Jugendlichen ist das Abschlusskonzert der erste große Auftritt ihres Lebens. Die 14-jährige Jäcky präsentiert mit ihrer Band "Unknown Artists" Klassiker wie "Sweet home Alabama" und "Easy like sunday morning". ",Let's Rock' ist für mich wie eine zweite Familie. Wir haben zusammen so viel gelernt und geübt, es ist toll, wenn so ein Ergebnis dabei rauskommt", sagt die Sängerin.

Als "Rocker der ersten Stunde" ist Andi (15) bereits das vierte Mal beim Rockcamp dabei und nach wie vor von der Organisation begeistert: "Die Musiklehrer sind alle studierte Dozenten, die einem unheimlich viel helfen können."

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