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Kommentar
05.11.2018

Nach Vorfällen bei FCA-Spiel: Die Ultras sind gefordert

Bei Spielen in der WWK-Arena ist die Polizei stets vor Ort. Beim Pokalspiel vergangene Woche kam es bei einem Fanmarsch zu Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften und FCA-Ultras. Seither machen sich beide Seiten gegenseitig Vorwürfe.
Foto: Michael Hochgemuth

Es wäre falsch, alle Ultras in einen Topf zu werfen. Denjenigen Fans, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen, kommt aber eine wichtige Aufgabe zuteil.

Der Ärger ist bei den FCA-Fans auch knapp eine Woche nach den Vorfällen noch präsent: Bislang noch unbekannte Anhänger des Klubs zündeten vor einer offenen Straßenbahn einen Rauchtopf und warfen offenbar Böller nach Polizisten. Weil die Tramlinie im Rahmen der Ermittlungen gesperrt wurde, mussten viele bei Dunkelheit die gur zwei Kilometer lange Strecke zum Stadion laufen.

Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Einen Feuerwerkskörper zu zünden, während Menschen aus einer Straßenbahn ein- und aussteigen, ist unverantwortlich. Den Schilderungen der Polizei zufolge war es pures Glück, dass die Insassen der Tram nicht verletzt wurden – auch wenn der Schock bei einigen von ihnen immer noch tief sitzt.

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