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Augsburg

21.01.2021

Nebeneffekt des Lockdowns: Weniger Augsburger verletzen sich bei Unfällen

Die Polizei registrierte im Frühjahr 2020 deutlich weniger Unfälle in Augsburg.
Foto: Leitenstorfer (Symbol)

Plus Im Frühjahrslockdown registrierte die Polizei in Augsburg 60 Prozent weniger Unfälle. Bald wird sich zeigen, ob sich der Trend weiter durch das Jahr zieht.

Die Corona-Einschränkungen im vergangenen Jahr hatten auch einen positiven Nebeneffekt: Die Zahl der Unfälle in Augsburg dürften aller Wahrscheinlichkeit zurückgegangen sein. Noch liegen keine Zahlen für das gesamte Jahr 2020 vor, aber eine Auswertung der Polizei ergab, dass während des Frühjahrslockdowns deutlich weniger Unfälle zu verzeichnen waren.

 

In Augsburg werden weniger Menschen bei Unfällen verletzt

Zwischen dem 21. März und dem 19. April krachte es um 60 Prozent weniger als in den Vergleichszeiträumen der Vorjahre, so das Präsidium auf Anfrage. Konkret gab es 2020 im Betrachtungszeitraum 392 Unfälle, bei denen die Polizei hinzugezogen wurde, ein Jahr vorher waren es 989 Unfälle gewesen. Auch die Zahl der Verletzten ging im Frühjahr in einem ähnlichen Maß zurück (65 im Jahr 2020 statt 153 im Jahr 2019). Hintergrund war, dass es mit den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten im Frühjahr deutlich weniger Verkehr gab. Bis zum Herbst stieg das Verkehrsaufkommen laut Zählungen wieder an, sank ab November mit dem Wellenbrecher-Lockdown aber wieder.

Welche Verschiebungen es bei den einzelnen unfallbeteiligten Verkehrsmitteln gab, ist noch offen, ebenso wie die Frage, wie sich die Unfallzahlen ab Herbst und somit aufs ganze Jahr gerechnet entwickelten. Ihre Verkehrsunfallstatistik fürs Vorjahr stellt die Polizei traditionell im Februar vor.

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