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Augsburg

16.04.2015

Neue Brücke wird ein Kraftakt - Behinderungen für Autofahrer

Die Ackermannbrücke über die Wertach muss neu gebaut werden. Rund 18,5 Millionen Euro hat die Stadt veranschlagt, die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre. Im Januar 2016 soll es losgehen.

Wenn ab Januar an der Bürgermeister-Ackermann-Straße in Augsburg gebaut wird, müssen Autofahrer mit gravierenden Behinderungen rechnen. 

Die Ackermannbrücke, die über die Wertach führt, ist marode. Die Schäden sind immens. Die Stadt sieht sich daher zum Handeln gezwungen. Ein Neubau der Brücke ist unausweichlich. Es wird ein Kraftakt für alle Beteiligten, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch während der Bauphase. 18,5 Millionen Euro sind an Kosten aufzubringen, die die Stadt auf mehrere Haushaltsjahre verteilt. Es gibt staatliche Zuschüsse, deren Größenordnung noch nicht bezifferbar ist. Die Bauzeit beträgt zwei Jahre. Vorgesehen ist, dass im Januar 2016 begonnen wird. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist auf Ende 2017 terminiert.

Korrekterweise muss eigentlich von zwei Brücken gesprochen werden. Zum einen ist es die Brücke über Hessenbachstraße und Localbahn, außerdem die Brücke über die Wertach. Es ist geplant, dass auch während der Bauzeit alle Verkehrsbeziehungen bestehen bleiben. Trotzdem ist voraussichtlich mit teils gravierenden Behinderungen zu rechnen. Und Anwohner in Pfersee müssen sich auf eine Einschränkung einstellen: Während der gesamten Bauphase ist die Auffahrt von der Hessenbachstraße auf die Ackermannstraße stadteinwärts nicht möglich.

Die Ackermannbrücke über die Wertach muss neu gebaut werden. Rund 18,5 Millionen Euro hat die Stadt veranschlagt, die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre. Im Januar 2016 soll es losgehen.

Die jetzigen Brücken werden abgerissen

Der Verkehr wird über Behelfsbrücken geführt, die eigens errichtet werden. Die jetzigen Brücken werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Es ist geplant, im Baubereich den Autoverkehr einschließlich der Schwertransporte sowie Radfahrer und Fußgänger über die Behelfsbrücken südlich der Ackermannstraße zu leiten. Für Autofahrer stehen in beide Richtungen zwei Fahrspuren zur Verfügung. Fußgänger und Radfahrer erhalten eine eigene Behelfsbrücke. Um kostengünstig zu agieren, werden beide Brücken in einer Stahlverbundkonstruktion errichtet.

Die Spannweite der Brücke über die Hessenbachstraße beträgt 31 Meter, die Brücke über die Wertach hat eine Spannweite von 54 Metern. Vor dem Neubau kommen die Stadtwerke. Deren Mitarbeiter verlegen in der Hessenbachstraße einige Spartenleitungen provisorisch. Der Bauausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch den Projektbeschluss gefasst. Damit kann das Bauprojekt nun weiter vorangetrieben werden.

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